Peru: Signifikanter Anstieg der Agrarexporte

blaubeeren

Zu den am meisten im Ausland verkauften Produkten gehören unter anderem Avocados, Trauben, Mangos und Blaubeeren (Foto: gob.pe)
Datum: 23. Juni 2022
Uhrzeit: 07:41 Uhr
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Autor: Redaktion
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Perus Agrarexporte setzen ihren Aufwärtstrend fort. In den ersten vier Monaten dieses Jahres (Januar-April) beliefen sich die Verkäufe auf insgesamt 3,020 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 33,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 entspricht. Dies gab das Ministerium für landwirtschaftliche Entwicklung und Bewässerung (Midagri) am Mittwoch (22.) bekannt. Zum Beispiel erreichten die traditionellen Agrarexporte in diesem Zeitraum 361 Millionen US-Dollar, ein signifikanter Anstieg von 416 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr, aufgrund des Anstiegs der Exporte von ungeröstetem, nicht entkoffeiniertem Kaffee (343 Millionen US-Dollar) und Zuckerrohrmelasse (2 Millionen US-Dollar), deren Verkäufe um 534,6 bzw. 3 Prozent stiegen. Auf diese beiden Produkte entfielen 95 Prozent der traditionellen Agrarausfuhren Perus.

Die nicht-traditionellen Agrarexporte beliefen sich auf insgesamt 2,659 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Die Produkte, die in diesem Zeitraum in der Rangliste der Agrarexporte hervorstachen, waren frische Weintrauben, die insgesamt 619 Millionen US-Dollar und 23,3 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten, Avocados (222 Millionen US-Dollar; 8,4 ), frische Mangos (206 Millionen US-Dollar; 7,8), frische Cranberries (130 Millionen US-Dollar; 4,9) und gefrorene Mangos (107 Millionen US-Dollar; 4 Prozent). Andere Produkte, die in der Rangliste herausstehen, sind verschiedene frische Früchte – deren Verkäufe sich auf 77 Millionen US-Dollar beliefen und 2,9 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten -, frischer oder gekühlter Spargel (67 Millionen US-Dollar; 2,5), Tierfutter (66 Millionen US-Dollar; 2,5), Bananen einschließlich Kochbananen (45 Millionen US-Dollar; 1,7), rohes Palmöl (38 Millionen US-Dollar; 1,4), Paprika (37 Millionen US-Dollar; 1,4) und Kakaobohnen (37 Millionen US-Dollar; 1,4 Prozent). Zusammen machten diese zwölf Produkte 62 Prozent des nicht-traditionellen exportierbaren Angebots aus.

Zu den Produkten, die in den ersten vier Monaten des Jahres den größten Beitrag zum Gesamtangebot leisteten, gehören frische Weintrauben (38,2 Prozent), frische Cranberries (135,8), rohes Palmöl (281,4), Tarasamenschleim (212,3), gefrorene Mangos (17,7), Palmöl (188,5), Tierfutter (25,0), Ethylalkohol (134,9), Paprika (49,6) und ätherische Zitronenöle (159,7 Prozent).

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