Ascheaustoß am Vulkan Sangay führt zu Flugausfällen – Update

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Die Ascheschicht bedeckte Teile von Häusern, Fahrzeugen und Straßen (Foto: Geophysical Institute)
Datum: 14. August 2022
Uhrzeit: 07:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Ausbreitung der Asche des Vulkans Sangay hat zur Streichung und Verspätung mehrerer Flüge in Ecuador geführt. Der Ausbruch ist etwa 300 Kilometer von Guayaquil, der zweitgrößten Stadt des Landes, entfernt. Bislang sind vier Provinzen von den durch die Explosionen verursachten Ascheemissionen betroffen. Am Flughafen Guayaquil wurden am Samstag (13.) mehrere Flüge gestrichen oder verspätet abgefertigt, nachdem in der Region Aschefall gemeldet wurde. Die größten Auswirkungen auf den Flugbetrieb in der zweitgrößten Stadt Ecuadors traten in den frühen Morgenstunden Ortszeit auf, als Anflüge aus Santiago de Chile, Miami (Vereinigte Staaten) und Quito sowie Abflüge nach Miami und Quito gestrichen wurden. Ebenfalls wurden Flüge nach Panama City und Bogotá (Kolumbien) annulliert.

Bislang sind vier Provinzen Ecuadors von der Ascheemission betroffen, die durch die in den letzten Stunden registrierten Explosionen am Vulkan Sangay, der seit 2019 ausbricht, verursacht wurde. Die Aschewolke erreichte eine Höhe von etwa zwei Kilometer über dem Krater und der Wind verteilte sie über die südlichen ecuadorianischen Provinzen Chimborazo, Cañar, Azuay und Guayas, deren Hauptstadt Guayaquil ist, teilte das Geophysikalische Institut (IG) der Nationalen Polytechnischen Schule am Samstag mit.

Der 5.230 Meter hohe Sangay liegt in der Cordillera Real, einem Ausläufer der Anden in der amazonischen Provinz Morona Santiago und ist einer der rund fünfzig Vulkane Ecuadors. Seit 2019 wird die Aktivität des Sangay aufgrund der Emission von Gasen, Asche, Lavaströmen und Laharen als mäßig hoch eingestuft.

Update, 8. November

Mehr als 1.820 Hektar Anbaufläche und fast 6.000 Viehhalter in Chimborazo, einer 210 km von Quito entfernten Andenprovinz, waren vom Ascheregen des Vulkans Sangay betroffen, der in der ersten Novemberwoche wieder aktiv geworden war. Am stärksten betroffen waren Gemeinden und Gemeinschaften, hauptsächlich Bauern, in den Kantonen Chunchi, Alausí, Guamote, Colta, Riobamba, Guano und Chambo. Nach Angaben des Nationalen Dienstes für Risiko- und Notfallmanagement wurde der Ascheregen auch in den Kantonen Guaranda, Chimbo, San Miguel und Chillanes in der Provinz Bolívar sowie in den Provinzen Azuay und Cañar im Süden des Landes und Los Ríos und Guayas an der ecuadorianischen Küste registriert.

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