Vier Nobelpreisträger werden die Galapagos-Inseln besuchen

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Der Galapagos-Archipel liegt etwa tausend Kilometer westlich der Küste Ecuadors und gilt als natürliches Labor (Foto: charlesdarwinfoundation)
Datum: 28. August 2022
Uhrzeit: 03:50 Uhr
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Autor: Redaktion
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Eine internationale Delegation von Wissenschaftlern und anderen Akademikern, darunter vier Nobelpreisträger, wird an einer wissenschaftlichen und kulturellen Reise zu den Galapagos-Inseln und nach Ecuador teilnehmen. Die 12-tägige Reise rund um die Galapagos-Inseln wird die Umweltprobleme auf den Inseln des Archipels, einem der wichtigsten Naturreservate der Welt, dokumentieren. Hinter der Organisation der Reise stehen die „Royal European Academy of Doctors“ (RAED), die „Quo Artis Foundation“ und die Organisation „My Planet First“ in Zusammenarbeit mit der „FIDAL Foundation“ und der „Universität San Francisco de Quito“. Zu den Teilnehmern gehören der deutsche Arzt und Biophysiker Erwin Neher und der britische Biochemiker Richard Roberts, die 1991 und 1993 den Nobelpreis für Medizin erhalten haben. Zu ihnen gesellen sich der israelische Biologe und Biochemiker Aaron Ciechanover, der 2004 den Nobelpreis für Chemie erhielt und der US-amerikanische Chemiker Richard Schrock, der 2005 ebenfalls den Nobelpreis in derselben Kategorie erhielt. Vor ihrer Ankunft auf den bezaubernden Inseln werden die Wissenschaftler und Experten die Stadt Guayaquil besuchen, um an einer wissenschaftlichen Konferenz an der „Escuela Superior Politécnica del Litoral“ teilzunehmen.

Die „RAED“ widmet sich heute der Forschung und der Verbreitung von Wissen mit dem Ziel, zur kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Spaniens und der Europäischen Union beizutragen. Ihr Präsident ist seit 2012 Alfredo Rocafort, Professor an der Universität Barcelona. Die Mission der „RAED“ auf dieser Reise besteht darin, die Natur in engem Kontakt mit den endemischen Arten des kritischen Schutzgebietes zu beobachten und von hier aus die Herausforderungen zu studieren, zu diskutieren und zu reflektieren, die der Klimawandel und andere Herausforderungen für die Erhaltung der Galapagos-Inseln mit sich bringen. Die vier Nobelpreisträger werden von einer großen Delegation von fünfundneunzig Teilnehmern begleitet, darunter Wissenschaftler, Naturschützer, Umweltschützer und Künstler. Die Delegation wird die Inseln an Bord der „National Geographic Endeavour II“ besuchen, die von Kapitän Eduardo Neira, einem Seemann mit mehr als dreißig Jahren Erfahrung, gesteuert wird.

Am Morgen ihrer Ankunft besuchen die Expeditionsteilnehmer verschiedene Inseln des Galapagos-Nationalparks und am Abend finden an Bord des Schiffes Seminare und Vorträge statt. Eine der zentralen Veranstaltungen findet auf der Insel Santa Cruz statt, wo die Teilnehmer den Sitz der „Charles Darwin Foundation“ besuchen werden, die sich der Erforschung und Wiederherstellung der Umwelt und der endemischen Arten auf Galapagos widmet. Die Ergebnisse der Reise werden in mehreren Produkten dokumentiert, darunter ein Manifest, das an UN-Generalsekretär António Guterres und UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay geschickt wird. Außerdem wird ein Buch veröffentlicht, das die während der Reise entstandenen Grafiken, Exponate und sonstigen Dokumente enthält und es wird eine Fernsehdokumentation produziert.

Der Galapagos-Archipel liegt etwa tausend Kilometer westlich der Küste Ecuadors und gilt als natürliches Labor, in dem der englische Wissenschaftler Charles Darwin im 19. Jahrhundert seine Theorie der natürlichen Auslese der Arten entwickelte. Sie besteht aus dreizehn großen Inseln, sechs kleineren Inseln und zweiundvierzig Inselchen, deren Naturkomplex von der „UNESCO“ zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Er gehört zu den zehn wichtigsten Naturschutzgebieten der Welt, neben dem Banff Park in Kanada, den Plitvicer Seen in Kroatien, dem Glacier Park in Argentinien, dem Yellowstone Park in den Vereinigten Staaten, dem Serengeti Park in Tansania und dem Timanfaya Park in Spanien, um nur einige zu nennen.

Die wissenschaftliche Delegation wird ihre Reise in Quito beenden, wo die „RAED“ die Aktivitäten der sechsten wissenschaftlichen Konferenz organisieren und das Intiñán-Museum besuchen wird, das nördlich von Quito am Äquator liegt.

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