Fußball-WM 2030: Bewerbung von Uruguay, Chile, Argentinien und Paraguay

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Unter der Leitung der Sportministerin Alexandra Benado unterzeichneten die höchsten Sportbehörden von Chile, Argentinien, Paraguay und Uruguay zusammen mit den Präsidenten der Fußballverbände der einzelnen Länder das Dekret zur Gründung der Corporación Juntos 2030 (Foto: gob.cl)
Datum: 12. November 2022
Uhrzeit: 08:40 Uhr
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Autor: Redaktion
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Chile, Uruguay, Argentinien und Paraguay haben am Freitag (11.) im Nationalstadion von Santiago die Gesellschaft „Juntos 2030“ (Gemeinsam/Zusammen 2030) gegründet. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Bewerbung um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr zu fördern und zu entwickeln. Das Hauptziel ist es, die Fußballweltmeisterschaft wieder nach Südamerika zu holen. Mit viel Optimismus und Emotionen lasen und unterzeichneten die Sportminister dieser vier Länder die Statuten. „Die Bewerbungen für die Weltmeisterschaft 2030 müssen von autonomen Einrichtungen durchgeführt werden, daher haben wir uns auf die Figur dieser gemeinnützigen privatrechtlichen Gesellschaft geeinigt. Wir müssen nun innerhalb von 90 Tagen eine Versammlung einberufen, die im Januar in Argentinien stattfinden wird, um einen ständigen Vorstand einzusetzen“, erklärten die Teilnehmer auf einer Pressekonferenz. Im Juli 1930 fand in Uruguay die erste Fußball-WM statt. Seither messen sich die besten Teams alle vier Jahre beim inzwischen größten Sportereignis der Welt.

„Wir schließen nicht aus, dass ein neues Stadion gebaut werden muss, denn die Vorgaben der FIFA sind sehr anspruchsvoll, aber wir arbeiten gerade daran, über einige Spielorte hinaus, die in Bezug auf die Anzahl der Spiele bereits festgelegt wurden. Wir müssen anfangen zu arbeiten“, so die Minister. Bei der „Corporación Juntos 2030“ handelt es sich „um ein provisorisches Gremium“ und daher wird satzungsgemäß ein entsprechender Aufruf gemacht, dass der offizielle Vorstand so schnell wie möglich seine Arbeit aufnimmt und damit die offizielle Nominierung entsprechend eingetragen werden kann. „Dies ist nicht das Projekt einer Regierung, sondern der Traum eines ganzen Kontinents. Südamerika hat verstanden, dass der Fußball dies anerkennen muss und die 100 Jahre werden in diesem Jahr gefeiert. Das ist mehr als genug Grund für die FIFA zu akzeptieren, dass es sich um die Kandidatur eines ganzen Kontinents handelt“, schloss der Sprecher der Gruppe.

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