WM 2022 in Katar: Shakira lehnt Einladung ab

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Die kolumbianische Sängerin Shakira hat eine Einladung des Internationalen Fußballverbands (FIFA) zur Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft in Katar am 20. November im Al-Bayt-Stadion abgelehnt (Foto: Reprodução/Redes Sociais)
Datum: 19. November 2022
Uhrzeit: 10:57 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die kolumbianische Sängerin Shakira hat eine Einladung des Internationalen Fußballverbands (FIFA) zur Teilnahme an der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft in Katar am 20. November im Al-Bayt-Stadion abgelehnt. Shakira war die Interpretin des Titelsongs der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika, „Waka Waka“, der auch nach der Weltmeisterschaft viral ging. Laut der Journalistin Adriana Dorronsoro vom spanischen Fernsehsender „El programa de Ana Rosa“ lehnte die Sängerin die Einladung ab, ohne viele Details zu nennen. Dem Bericht zufolge könnte Shakira auch an anderen Aktionen im Zusammenhang mit der „Copa do Catar“ teilnehmen. Der südkoreanische Sänger Jungkook von der Band BTS wurde bereits in Katar gesehen, was die Spekulationen verstärkt, dass die Gruppe an der Veranstaltung teilnehmen soll. Ein weiterer Name, der hinter den Kulissen kursiert, ist die Band Black Eyed Peas, die Teil der Eröffnungszeremonie sein könnte. Die Fifa hat ihre Teilnahme an den Attraktionen noch nicht bestätigt.

Neben der kolumbianischen Sängerin zogen es auch Dua Lipa und der britische Musiker Rod Stewart vor, der Zeremonie fernzubleiben. Stewart verriet, dass er ein millionenschweres Angebot, bei der Fußballweltmeisterschaft aufzutreten, abgelehnt hat. Stewart erklärte gegenüber der „Sunday Times“, er könne nicht an der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft teilnehmen, weil eines seiner berühmtesten Werke der Song „The Killing of Georgie“ sei, in dem es um die Ermordung eines schwulen Freundes in den 1970er Jahren gehe. Da Homosexualität in Katar als illegal gilt, könnte er den „Hit“ nicht singen.

Das Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft wurde weltweit für seine Menschenrechtspolitik und die Androhung von Haftstrafen für diejenigen kritisiert, die sich nicht an die auf dem Koran basierenden Gesetze halten. Nach Informationen der britischen Zeitung „The Guardian“ sind bei den Arbeiten für die Fußballweltmeisterschaft 2022 Tausende von Arbeitsmigranten ums Leben gekommen. Die Arbeiter sollen aus Ländern wie Indien, Bangladesch, Pakistan und Sri Lanka stammen.

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