Paraguay und Argentinien einigen sich auf den Bau einer Brücke

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Das Bauwerk soll die die Städte Pilar im paraguayischen Departement Ñeembucú und Colonia Cano in der argentinischen Provinz Formosa verbinden (Foto: gov.py)
Datum: 07. Dezember 2022
Uhrzeit: 11:56 Uhr
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Autor: Redaktion
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Paraguays Präsident Mario Abdo Benítez und sein argentinischer Amtskollege Alberto Fernández haben am Dienstag (6.) den Bau einer Brücke angekündigt. Das Bauwerk soll die die Städte Pilar im paraguayischen Departement Ñeembucú und Colonia Cano in der argentinischen Provinz Formosa verbinden. „Wir möchten bekannt geben, dass wir uns bereits über den Bau der Brücke Puerto Cano-Pilar geeinigt haben“, so Abdo Benítez in einem Video, in dem er neben seinem argentinischen Amtskollegen auftritt und das von der paraguayischen Präsidentschaft in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Fernández betonte seinerseits, dass die beiden Länder durch den Bau dieses Projekts „noch enger zusammenwachsen“ und „das Leben für Argentinier und Paraguayer einfacher wird“. Die Verantwortlichen machten keine Angaben zum Zeitpunkt des Beginns der Arbeiten oder zu den geschätzten Investitionen.

In der paraguayischen Stadt Pilar befindet sich der Tiefwasserhafen des Landes an der Wasserstraße Paraguay-Parana. Bei einem Besuch des argentinischen Außenministers Santiago Cafiero in Asunción im vergangenen April betonte der damalige paraguayische Außenminister Euclides Acevedo den „festen Willen“, Brücken zu bauen, um die beiden Länder zu vereinen. Er verwies insbesondere auf die Tatsache, dass sein Land den Bau einer Brücke zwischen Puerto Falcón auf paraguayischem Gebiet und Clorinda in Argentinien finanzieren würde. Er kündigte auch ein Projekt zum Bau einer Brücke zwischen Colonia Cano und Pilar an, das von der Entwicklungsbank Lateinamerikas (CAF) finanziert werden könnte.

Abdo Benítez und Fernández trafen am Dienstag in Montevideo auf dem 61. Gipfeltreffen der Präsidenten der Vertragsstaaten des Mercosur und der assoziierten Staaten zusammen, auf dem Uruguay die Präsidentschaft des Blocks pro tempore an Argentinien übergab.

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