Russland beschlagnahmt eine Tonne Kokain aus Nicaragua im Hafen von St. Petersburg

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Mitglieder der nicaraguanischen Militär- und Polizeiführung zusammen mit Daniel Ortega und Rosario Murillo, im September 2023. ((Presidencia)
Datum: 15. Januar 2024
Uhrzeit: 14:06 Uhr
Ressorts: Nicaragua, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Beschlagnahmung einer Tonne Kokain aus Nicaragua im russischen Hafen von St. Petersburg hat nach Ansicht von Forschern und Experten für nationale Sicherheitsfragen die Unzulänglichkeiten der so genannten „Muro de Contención“-Strategie offenbart. Diese von Polizei und Armee vorangetriebene Regierungspolitik ist einer der Trümpfe, mit denen das Regime ein Ende der US-Sanktionen fordert. Um diesen angeblichen „Schutzwall“ zu errichten, hat die Diktatur nach Angaben der nationalen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren Millionen von Córdobas (1 Dollar ist 37 Córdobas wert) für Personal und Ausrüstung für See-, Luft- und Landpatrouillen ausgegeben. Einer der Experten betonte, dass sich die „Ineffizienz der Mauer“ in der Größe der Ladung zeige, da der Transport einer Tonne Kokain von Nicaragua nach Russland einen hohen „logistischen und organisatorischen Aufwand“ erfordere.

Der russische Föderale Zolldienst erklärte, die Drogenhändler hätten mehr als 1.000 braune Pakete mit den Aufschriften „BBB“ und „DIOR“ im oberen Teil eines Containers versteckt, der Nicaragua verließ. Nach Angaben der russischen Agentur beläuft sich der Schwarzmarktpreis der Lieferung auf mehr als 11 Milliarden Rubel (etwa 122,7 Millionen Dollar).

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