Wahlen in Haiti: Bandwürmer verstehen sich nur unter sich► Seite 2

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Datum: 18. Februar 2011
Uhrzeit: 13:30 Uhr
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Autor: Otto Hegnauer
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Die Gescheitesten – die fänden noch am ehesten Lösungen zu den Problemen. Wenn sie für die Welt und nicht nur für sich selbst sorgen würden. Und so wurden die Stimmzettel zum Maß aller Dinge. Aus Gewicht wurde nun Zahl. Für die Analphabeten druckte man einfach Bildli drauf und zählte sie. Aber Zahlen kann man schaffen, manipulieren, Stimmzettel drucken, wie die US-Amis Geld. Und das hat seine Folgen und schafft Arme.

Eine unglaubliche Minderheit kann mit diesen Dingen umgehen, mit Regeln und Zahlen, mit größeren Dimensionen, sogar mit Schrott und Schutt. Wer das nicht kann, ist einfach nicht wählbar. Die Bandwürmer können das nicht, obschon sie die große Mehrheit sind.

Können Werte und Willen des Volkes nur mittels des Rohstoffs gemessen werden, den man als inflationärsten aller Werte schlussendlich in die Latrine spült? Haben einige gemerkt, dass letztendlich das, was die Sagenden, die Systemiker treiben, Manipulation ist? Dass Musik und Mauerbilder, friedliche Massenkundgebungen und Tanzorgien auch Volkswillen ausdrücken, vielleicht sogar besser?

Solange sie noch unter sich waren und sich verstanden, funktionierte sie ganz gut, die Republik der Bandwürmer. Haben die Weisen der Welt endlich entdeckt, dass nicht nur Mehrheiten Ihresgleichen, sondern auch solche aus Bandwürmern zahlen? Wenn die Wahlen in der Nachbarrepublik der Dominikanischen Republik DESHALB schon bald 3 Monate dauern, dann darf es gern noch länger sein. Von mir aus.

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Die exklusive Haiti-Kolumne im latina press Nachrichtenportal von Otto ‚Swissfot‘ Hegnauer. Der ehemalige Lehrer lebt seit mehreren Jahrzehnten auf Haiti und berichtet exklusiv von seinem täglichen Leben auf der Insel Hispaniola.

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