In der chilenischen Region Libertador O’Higgins ist um 17:05:11 UTC von den seismologischen Messstationen eine Erschütterung der Stärke 5.2 aufgezeichnet worden. Das Epizentrum des Bebens lag in einer Tiefe von 45.6 Kilometern, etwa 160 Kilometer süd-südwestlich der Metrolpolregion Santiago. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen nicht vor.

Bei einem Beben der Stärke 5.2 waren vor einer Woche in der südostspanischen Urlaubsregion Murcia 9 Menschen getötet und mindestens 290 verletzt worden. In der am stärksten getroffenen Stadt Lorca sind rund 80 Prozent der Gebäude beschädigt, das Erdbeben war eines der stärksten in der spanischen Geschichte.
Um 20:15:24 UTC erschütterte zudem ein zunächst mit der Stärke 6.0 registriertes und später von der US-Erdbebenwarte auf 5.8 nach unten korrigiertes Erdbeben den Westen der Türkei. Der Erdstoß ereignete sich in einer Tiefe von nur 9.1 Kilometern, das Epizentrum lag westlich der Stadt Kütahya (Gemeinde Simav), der Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz und 332 Kilometer west-südwestlich der Hauptstadt Ankara. Augenzeugen teilten mit, dass die Erschütterung auch in Istanbul zu spüren war. Türkische Medien berichteten von Panik unter der Bevölkerung, mindestens drei Menschen wurden Behördenangaben zufolge getötet und fast 100 verletzt. Um 21:12:52 UTC trat in einer Tiefe von 8.4 Kilometern ein Nachbeben der Stärke 4.3 auf.

Leider kein Kommentar vorhanden!