USA für militärischen Technologietransfer nach Brasilien bereit

Datum: 25. April 2012
Uhrzeit: 14:34 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Ausbau des Handels mit Hochtechnologie

Die Vereinigten Staaten sind für einen militärischen Technologietransfer nach Brasilien bereit. Dies teilte US-Verteidigungsminister Leon Panetta bei seinem Besuch in Rio de Janeiro mit. Nach seinen Worten sieht Washington die Regierung der sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt als einen strategischen Partner, der für die Sicherheit des amerikanischen Kontinents wichtige Hilfe leisten kann.

Die Ankündigung war eine Reaktion auf Forderungen des brasilianischen Verteidigungsministers Celso Amorim. Dieser hatte in einer Pressekonferenz am Dienstag (25.) beklagt, dass die USA militärische Ausrüstung nach Brasilien verkaufe, aber den Zugriff auf Technologie einschränke. „Unsere Kontrollen sind sehr stark und manchmal übertrieben. Ich kann ihnen versichern, dass wir für einen militärischen Technologietransfer in ihr Land bereit sind“, erklärte Panetta vor Offizieren an der Militärhochschule in Rio de Janeiro.

Der Minister bezeichnete Brasilien als befreundetes Land und strategischen Partner. „Die USA und Brasilien werden den Handel mit Hochtechnologie durch den Technologietransfer steigern“, so Panetta. Er wies darauf hin, dass dies auch für einen eventuellen Kauf von 36 Kampfjets Súper Hornet F/A-18 gelte. Die Regierung in Brasilia hat sich noch immer nicht entschieden, den Milliardenauftrag an Boeing, Dassault (Frankreich) oder Saab (Schweden) zu vergeben.

„Der Kongress der Vereinigten Staaten wird diesen Kauf und den Technologietransfer nach Brasilien genehmigen. Bei den F/A-18 handelt es sich um Hochtechnologie, die wir nur unseren engsten Verbündeten zur Verfügung stellen. Wir streben ein Kooperationsabkommen mit Brasilien an, da wir das Land als strategischen Partner und einen der globalen Marktführer ansehen. Brasilien ist ein wichtiger Garant für die regionale Sicherheit“, so Panetta abschließend.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Genau DAS passiert, wenn die Neo-Sozi Spinner aus Deutschland, Russland und der Ukraine glauben, sie hätten ihren linken Fuss in der Tür einer Region. Dann knallen die USA die Tür zu, und die Träumer kriechen wie geprügelte Hunde zurück in ihre Bedeutungslosigkeit.

    Das Elend dabei ist, dass andere Völker, insbesondere die Lateinamerikas, so aus der Abhängigkeit von den USA niemals wegkommen, dank der tollen Strategen der Linken. Genau diese „Anti-Imperialisten“ sind mit ihrer ewigen aggressiven Stänkerei und Subversion die Ursache dafür, dass die USA in penetranter Weise alles dominieren. Man könnte fast glauben, sie stünden auf der Gehaltsliste der CIA, damit denen die Ziele nicht ausgehen.

    Es wird Zeit, dass die Hijos de Putin ihre Prügel direkt von ihren potentiellen Opfern beziehen, nicht immer von der Weltpolizei aus Nordamerika.

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