Regionalwahlen in Venezuela: Grenze zu Kolumbien ohne Vorwarnung geschlossen

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Datum: 15. Dezember 2012
Uhrzeit: 09:55 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Keine vorherigen Informationen

Nach einer überraschenden Schließung der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien sind am Freitag (13.) Hunderte von Menschen auf beiden Seiten des Grenzgebietes gestrandet. Nach Angaben von Isabel Castillo, Präsidentin der Handelskammer von San Antonio, gab es keine offizielle Mitteilung der Behörden.

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Castillo lehnte die Maßnahme ab und wies darauf hin, dass zum ersten Mal in der Geschichte die Grenze vier Tage vor einer Wahl geschlossen wurde. „Sie haben für die Präsidentschaftswahlen die Grenze 24 Stunden vorher geschlossen. Weshalb sie bei einer Regionalwahl so reagieren, ist unklar“. Die Präsidentin behauptet, dass es keine vorherigen Informationen gab und die überraschten Bürger dazu gezwungen wurden, woanders zu übernachten.

Am Sonntag (16.) finden in Venezuela Regionalwahlen statt. Die im Vergleich zur Präsidentschaftwahl am 7. Oktober gleichwohl unbedeutende Wahl stößt auf wenig internationales Interesse und wird von der Krebsoperation des amtierenden Präsidenten überschattet.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    Es kann ja auch nicht angehen, dass in einem sozialistischen Land jeder ein- und ausreisen kann wie er will. Irgendwann kommt mit dem Kommunismus auch der Punkt, an dem man das Volk einsperren muss, sonst läuft es weg und die roten Verbrecher bleiben alleine im volkseigenen Dreck sitzen.

    • 1.1
      Susanne

      Ja wie sagtdas mit dem einsperren hatten wir doch schon mal,auch ein sozialistisches Land,wenn sie nicht mehr weiter wissen sperren sie das eigene Volk ein,aber wie heist es so schön ..der letzte macht das Licht aus..

      • 1.1.1
        Susanne

        ups da hat mir meine Maus einen Streich gespielt,das „wie sagt“gehört da icht hin

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Das Licht geht doch jetzt schon ständig aus. Die letzten werden in jedem Fall im Dunkeln sitzen

    • 1.2
      jose

      mmmmh,
      Glück für meine Freunde aus Caracas!
      Sind letzte Woche nach Kolumbien, danach für ein paar Tage nach Panama in Urlaub geflogen.
      Pech für die Opposition:
      7 Stimmen weniger!

    • 1.3
      Annaconda

      Mit der Entwertung des Bolivars und der galoppierenden Inflation haben sich die Löhne der Mehrzahl der Venezolaner ja eh derart reduziert,wer kann da noch ins Ausland reisen,geschweige denn im eignen Land Urlaub machen?.Somit sind die Grenzen für die meisten schon lange geschlossen.Das ganze Land ist quasi von einer unsichtbaren Mauer umgeben,das ist eine sutilere Art wie man es in Kuba praktiziert.Jedenfalls erwecken diese Massnahmen kein Vertrauen,man ist eher versucht zu glauben,dass dies preventiv geschieht im Falle man „müsste“ mit einem Eigenputsch „ungünstigen“ Wahlergebnissen entgegensteuern.Oder hat jemand eine logische Erklärung für diese Massnahme????

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