Verstaatlichung in Bolivien: Morales lobt Erdölkonzern Repsol

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Datum: 21. Februar 2013
Uhrzeit: 14:25 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Regierung geht nur gegen Plünder vor

Nach Verstaatlichung des Flughafenbetreibers SABSA hat der bolivianische Präsident Evo Morales den spanischen Erdölkonzern Repsol gelobt. Während seines Aufenthalts in Washington gab das Staatsoberhaupt des südamerikanischen Binnenstaates bekannt, nur gegen diejenigen Unternehmen vorzugehen (Verstaatlichen, Enteignen), die den Andenstaat plündern wollen.

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„Einige spanische Unternehmen sind natürlich gut. Repsol ist ein Partner von Bolivien. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen und in diesem Fall werden die vom Konzern erzielten Investition auch zurückgeführt“, so Morales in einem Interview mit BBC. Das Staatsoberhaupt klagte darüber, dass sich einige spanische Unternehmen nicht so verhalten. Deswegen sei die Regierung gezwungen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Morales rechtfertigte die Verstaatlichung der SABA Tochtergesellschaften Abertis und Aena. Er wies darauf hin, dass SABSA die Flughäfen für nur 26.000 Bolivianos (2.823 Euro) übernahm, seitdem einen Gewinn von 15,4 Millionen Euro einstrich und keine Investitionen/Wartungsarbeiten durchgeführt hat.

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