Dominikanische Republik bittet Venezuela um Einhaltung des Petrocaribe-Abkommens

pe

Datum: 04. Mai 2013
Uhrzeit: 13:34 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Verpflichtungen werden nicht eingehalten

Auf dem am Wochenende in der venezolanischen Hauptstadt Caracas stattfindenden Petrocaribe Gipfel will die Dominikanische Republik Venezuela dazu drängen, die vereinbarten Lieferungen aus dem Petrocaribe-Abkommen einzuhalten. Nach Angaben aus Santo Domingo wurde vertraglich die Lieferung von 50.000 Barrel Öl pro Tag vereinbart, geliefert werden seit längerer Zeit allerdings nur 25.000 Barrel. Weshalb Caracas seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, ist nicht bekannt.

pe

Petrocaribe ist ein Abkommen vom Juni 2005 für Erdöllieferungen zum Vorzugspreis von Venezuela an einige Karibikstaaten. Das Abkommen erlaubt Käufe zum Marktpreis, aber nur 40 % müssen bei einem Ölpreis von über 100 $ innerhalb einer Frist von 90 Tagen gezahlt werden. Der Rest kann über 25 Jahre zum Zinssatz von 1 % geschuldet werden. Bei einem Ölpreis unter 100 $ müssen 60 % innerhalb der 90 Tagefrist gezahlt werden und bei einem Ölpreis über 200 $ nur 30 %. Die Karibikstaaten können zu diesen Konditionen bis zu 185.000 Barrel am Tag erwerben. Auch Bezahlungen mit Waren oder Dienstleistungen (Tauschhandel) sind möglich.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: avn

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    VE-GE

    Ja so ist es..es wird immer weniger und weniger…..

  2. 2
    Der Bettler

    Kommt noch dazu,daß die Dom-Rep. mit ein paar Milliarden Dollar der
    größte Schuldner an Venezuela ist.

  3. 3
    gerda müller

    damit man den bolivarischen sozialismus richtig verstehen kann, muss man dringen folgendes betrachten:
    venezuela verpflichtet sich zur lieferung von 50.000 brl. pro monat.bekommt aber nur ca. 40’% zu sehen. die restlichen schulden muss die domrep nur gerade mit 1% zins pro jahr an venezuela verzinsen.
    und genau dieses fehlende geld muss venezuela auf dem internaqtionale kapitalmarkt zu 12,75% p.a. aufnehmen um überhaupt die wichtigsten nahrungmittel importieren zu können.

    früher hat man leute die so ihre geschäft führen, erstmals bevormundet und sämtliche rechte gestrichen. aber hier geht es ja um die revolution.

    venezuela kann man nur eines wünschen;

    möglichst schnell neuwahlen und wieder mal intelligente leute ans ruder!

    und endlich mal das ganze verbrechen ernsthaft bekömpfen.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!