Proteste in Brasilien: Mindestens sechs Busse in São Paulo abgefackelt

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Proteste gegen die Regierung arten aus (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 24. Januar 2014
Uhrzeit: 12:07 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mindestens sechs Busse sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24.) in der brasilianischen Stadt São Paulo in Brand gesteckt und vollkommen zerstört worden. Damit protestiert die Bevölkerung gegen die Auswirkungen der massiven Überschwemmungen, von denen die Metropolregion der größten Stadt Brasiliens betroffen ist.

Ein Großteil der Brände ereignete sich in einer peripheren Region im südlichen Teil der Metropole. Die aufgebrachten Menschen werfen der Regierung vor, nicht genügend in die Infrastruktur investiert zu haben. Nach hefigen Niederschlägen werden viele Bezirke regelrecht geflutet, das Abwassersystem ist hoffnungslos überfordert.

Auch im Osten von São Paulo, dem Wohnort der Ärmsten der Stadt und in der Nähe des WM-Stadions „Estádio do Corinthians“, ziehen wütende Menschen durch die Straßen. Nach Berichten lokaler Medien wurde bei den Bränden mindestens eine Person getötet, Festnahmen durch die Polizei wurden nicht verzeichnet.

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