Venezuela: Links-Regime verlängert Ausnahmezustand in Apure und Zulia

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Venezuela hat Kolumbianer aus der Grenzregion vertrieben (Foto: presidenciacolombia)
Datum: 16. November 2015
Uhrzeit: 15:51 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Das venezolanische Links-Regime hat Mitte August einen Teil seiner Grenze zu Kolumbien dicht gemacht. Präsident Maduro hat für mehrere Verwaltungsbezirke im Grenzgebiet den Ausnahmezustand für vorerst 60 Tage ausgerufen und inzwischen mehrfach verlängert. Am Montag (16.) gab Caracas bekannt (Amtsblatt Nummer 40788 vom 13. November), dass der Ausnahmezustand in den Sicherheitszonen 4, 5, 6 und 7 in Zulia und Apure um weitere 60 Tage verlängert wird (Machiques de Perijá, Rosario de Perijá, Jesús Enrique Lossada, Catatumbo, Jesús María Semprún, Colón und La Cañada de Urdaneta in Zulia und Páez, Rómulo Gallegos und Pedro Camejo in Apure).

Begründet wurde dies mit der Eindämmung des Schmuggels und der Bekämpfung paramilitärischer Gruppen. Über den mit einem Ausnahmezustand verhängten Bezirken gilt eine eingeschränkte Versammlungsfreiheit/Bewegungsfreiheit, ebenfalls eingeschränkte Berichterstattung der Medien. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden im Grenzgebiet bisher 1.482 undokumentiert Kolumbianer deportiert, 19.952 haben aus Angst vor Reprassalien die Region verlassen.

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  1. 1
    der Sachse

    Wuerde mich nicht wundern, wenn es einen Ausnahmezustand fuer das ganze Land gibt und die Wahl am 06. Dezember 2015 ausgehebelt wird. In drei Wochen sind wir (und ich auch) schlauer.

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