Nicaragua: Abenteuer und Adrenalin-Destination

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Sandboarding im Cerro Negro (Foto: INTUR Fremdenverkehrsamt Nicaragua)
Datum: 26. März 2018
Uhrzeit: 17:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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Zwischen Inseln, Wäldern, Reservaten und dem Meer – Nicaragua ist ein Land der Vielfalt und das perfekte Reiseland für alle Abenteurer und Sportenthusiasten. Der geografische Reichtum und die Vielfalt der Mikroklimate bilden das ideale Umfeld für Outdoor-Aktivitäten, Sport und Abenteuer. Nicaragua verfügt über eine Vielzahl an Zielen, um das Adrenalin in sich zu wecken.

San Juan del Sur und die Strände von Rivas:

Im Departamento Rivas gelegen und nur einige Stunden von Managua entfernt, befindet sich eine drei Kilometer lange Bucht, die sich durch ihre Hufeisenform und die klare Sandküste auszeichnet. Die Strände in Rivas gehören zu den beliebtesten Stränden des Landes. In Kombination mit einem Besuch des kleinen malerischen Dorfes San Juan del Sur ist das Vergnügen vorprogrammiert. San Juan del Sur hat sich, durch die mehr als zehn naheliegenden und umberührten Strände zum Mekka des Südens entwickelt. Die Wellen, welche sich an den Stränden brechen, zählen zu den besten Mittelamerikas und werden auch weltweit in Surfmagazinen hochgelobt und thematisiert.

Zu den bekanntesten Surf-Stränden zählen Maderas, Marsella, Majagual, El Yankee, El Remanzo, Hermosa, Escameca und Escamequita. Nahezu alle sind gut mit dem Auto erreichbar und die Mehrheit der Hotels und Unterkünfte in San Juan bieten Transfers zu den Stränden an. Neben Surfern findet man an den Stränden auch viele Kayakfahrer, Windsurfer und Jetski-Fahrer.

Sandboarding im Cerro Negro:

Der Vulkan Cerro Negro befindet sich 25 Kilometer entfernt von der Stadt León und ist der jüngste aktive Vulkan in Mittelamerika. Durch seinen schwarzen Sand und keinerlei Vegetation am Vulkan ist es möglich, am Vulkanhang hinab mit dem Sandboard zu fahren. Für Abenteurer ist dies eine obligatorische Aktivität während eines Besuches in Nicaragua. Nachdem man den Gipfel des Vulkans, auf einer Höhe von 736 Metern über dem Meeresspiegel erreicht hat, gibt es eine Tour um den Rand des Vulkans, um die Lava oder das Magma darin zu schätzen. Am Ende des Weges beginnt die Abfahrt mit dem Sandboard, entweder stehend oder sitzend, je nach der Geschwindigkeit, die man erreichen will. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 km / h, ist dies ohne Zweifel ein unvergessliches Erlebnis.

Vulkan Masaya und die Lagune von Apoyo:

Der Nationalpark Vulkan Masaya befindet sich 30 Minuten von Managua entfernt. Der aktive Vulkan ist einer der am leichtesten zugänglichen Vulkane der Welt und ermöglicht es den Krater zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Auto zu erreichen. An der Spitze des Vulkanes bietet sich eine beeindruckende Aussicht: Der 500 Meter tiefe und 200 Meter breite Krater kennzeichnet sich durch ständiges Aufsteigen von Gas und Rauch. Von oben kann man jederzeit die Lava am Kraterboden sehen. Besonders in der Nacht ist dies ein buntes Spektakel, welches als „Mund der Hölle“ bezeichnet wird. Die Umgebung des Vulkans eignet sich zur Erkundung und für Touren durch unterirdische Höhlen, die von Lava aus alten Eruptionen gebildet wurden.

Insel Ometepe:

Dieses Naturwunder befindet sich innerhalb des Lago Cocibolca bzw. des Lago de Nicaragua, die den Titel der einzigen Insel der Welt mit zwei Vulkanen in der Mitte eines Süßwassersees trägt. Die Insel Ometepe bildet eine Acht, mit einem Vulkan an jedem Ende, die durch einen dünnen Isthmus verbunden sind. Ometepe ist eines der wichtigsten Reiseziele des Landes und gehört zu den beliebtesten Orten für Abenteurer: hier haben bereits Wettbewerbe, wie der Ultra Marathon Fuego y Agua Survival Run, bei dem Wettkämpfer aus der ganzen Welt Strecken zwischen 25 und 100 Kilometern absolvieren, Vulkane erklimmen und physikalische Tests bestehen, die sie an ihre Grenzen bringen, stattgefunden.

Das Abenteuer ist bereits beim Betreten der Insel vorprogrammiert. Wanderwege, Wasserfälle, Lagunen, Panoramen und ein unvorstellbares Ökosystem kennzeichnen die Insel. Zu Pferd lassen sich die agrotouristischen Farmen erkunden, die sich am Fuße des Vulkans befinden. Ometepe kann man ebenso auf eigene Faust mit dem Fahrrad oder Motorrad entdecken oder anderen Aktivitäten wie Kajakfahren, Stand Up Paddling oder Canopy nachgehen.

Cañón de Somoto:

Das geschützte Gebiet rund um den Fluss besticht mit Felswänden, die sich in bis zu fünf Kilometer Höhe erstrecken. Die kurvige Route durch das Flussbett, deren Breite zwischen 10 und 15 Metern variiert und deren Klippen bis zu 150 Meter hoch sind, ist nichts für Angsthasen. Ein Muss für Abenteuerliebhaber. Aktivitäten wie Canopy und Rafting durch die imposanten Schluchten und Wanderungen dürfen auf einer Reise durch Nicaragua nicht fehlen. Zum Übernachten der besonderen Art, stehen Bereiche zum Campen zur Verfügung.

Nicaragua grenzt im Süden an Costa Rica und im Norden an Honduras und gilt nicht nur als sicherste Destination in Mittelamerika sondern auch als wahres Trendziel. Auf kleinem Raum bietet Nicaragua mehr als sechs aktive Vulkane, Zugang zu zwei Ozeanen, dem Pazifik und dem Atlantik, einige der ältesten Kolonialstädte des Kontinents und landschaftliche Vielfalt mit tropischen Regenwäldern, kargen Bergebenen, paradiesischen Stränden und pulsierenden Städten.

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