Im Erdgeschoss befinden sich zwei perfekt ausgestattete Küchen. In Haïti ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig, denn sie verhütet die meisten Krankheiten. Sie umfasst die Aufnahme der Nährstoffe, die in der Nahrung vorliegen müssen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der notwendige Energiebedarf gedeckt.
Nach der Nahrungsbeschaffung folgt das Kochen, Sieden, Reifen, im engeren Sinne das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zum Siedepunkt. Sie ist das erste Erfordernis um tod- oder krankheitserzeugende Keime zu zerstören und das Wasser trinkbar zu machen.
Kochkunst ist das Handwerk, bei dem aus Lebensmitteln schmackhafte und ansprechende Speisen zubereitet werden. Sauberkeit, Lust, Farben, Geruch, Präsentation und anderes spielen ihre Rolle. Die Verdauung beginnt nämlich schon vor dem Essen!
Schriftliche Anleitungen zur Kochkunst sind die Kochbücher. Und damit sind wir wieder beim Lesen.
Das Hausinnere versteckt sich hinter den verrammelten Türen. Aber das was die Kameras aus den Gitterstäben herausangeln befriedigt einigermassen. Die Ausstattung mit Bädern ist reichlich.
Wie man die Hände waschen soll, zeigen ja selbst Präsidenten am staatlichen Fernsehen. Und komische Imitatoren am Karneval. Und ich erinnere mich aus meiner Angestelltenzeit, richtiges Händereinigen in einschlägigen Filmen für Lebensmittelpersonal noch akribisch-europäischer gezeigt zu haben. Da hiess es etwa, ich erinnere mich noch gut, „Hände waschen genügt nicht, Hände musst du REINIGEN, bis zu den Ellbogen!“
Im Garten stehen zwei hohe Wassertanks, die haben fast den Grössenwahn und helfen auch längere Durststrecken überwinden.
Der Parkplatz hinter dem Haus könnte sich wegen kritischer Zufahrt erst nach Bauarbeiten für Containertransporte eignen. Besser wäre eine gehörige Verkleinerung, die Zufuhr von Humus und die Umwandlung in einen Garten mit Anbau von Nutzpflanzen, Gemüsen und Früchten.
Bereits haben sich begeisterte Jünger als (unbezahlte) Gartenbaulehrerinnen gemeldet. Sie waren nur enttäuscht, dass das Ganze (noch?) ein Traum ist.
In Europa herrscht Wegwerfgesellschaft. Wir haben schon Schulen gefunden, die uns helfen wollen, dringend benötigtes Mobiliar und Schulhilfsgüter zum Wiedergebrauch zu verschenken statt es wegzuwerfen.
Recycling ist in, wir treiben Recycling von Schulmaterial! Der Transport ist gar nicht unerschwinglich wie manche sich das vorstellen. Es gibt in der Schweiz eine Sammeladresse für Schul- und Spitalhilfsgüter, die „www.hilfsgueterzentrale.ch“. Die Güter werden nach Hätzingen/Glarus transportiert, im „Tschachen“ steht die ehemalige Hefti-Fabrik, eine einstige Tuchfabrik, die hat auch eine neue Zweckbestimmung gefunden.
Bitte vorher ein SMS an 079 693 71 60 und Empfänger angeben wenn bekannt (zB. ESMONO), dann können die zu entsorgenden Schulhilfsgüter dort abgegeben werden. Sie werden gesammelt und, sobald ein Container voll ist, transportiert. Die Stiftung 3hf.org ist auch für Transportbeiträge dankbar.
Einmal hier angekommen, werden die Güter an einem neuen Sammelplatz verteilt. Wir verteilen gerne, was übrig bleibt. Der Vorhof der Liegenschaft würde sich vorläufig als Sammelplatz eignen. Ein grösserer ergäbe wohl ein neues Projekt.
Gerade heute ist ein grosser Container am Sammelplatz angekommen. Das Material für andere Hilfswerke ist zum Teil schon vor Ort, übrig bleiben vor allem die Bauteile für das lang erwartete Schulhaus. Denn von hier aus wird es „stotzig.“ Gute Fahrt!
Zur Preiswürdigkeit kann ich mangels Fachkenntnissen nichts sagen. Ich überlasse das anderen Leuten. Wird schwierig sein, den Obulus zu beschaffen. Doch auch wenn es nur gut war für einen Traum, so war es gut. DennTräume sind zum Leben da.
Beiträge AN NOUVELLE ESPOIR erbeten an STIFTUNG 3HF, Glarner Regionalbank, IBAN CH40 0680 7016 0459 4500 9,
oder: PC 87-220000-8
Beiträge an ESMONO wie bisher an Mystal C.Melise Kto.1711 038 636 Sogebank Truitiers Haiti SWIFT SOGHHTPP oder
Otto Hegnauer Migrosbank IBAN CH 070 8401 0168 0286 3506 Migrosbank Winterthur SWIFT MIGRCHZZ80A, danke!
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