Portugal, Andorra und Spanien: Dutzende Venezolaner in Geldwäsche verwickelt

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Im "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" ließ es sich für eine bestimmte Schicht offenbar gut leben (Foto: Archiv)
Datum: 22. Oktober 2018
Uhrzeit: 13:19 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Behörden von Portugal, Andorra, Spanien und die Vereinigten Staaten ermitteln gegen Dutzende von venezolanischen Bürgern wegen der Geldwäsche von Hunderten von Millionen Euro. Dabei soll es sich um Bestechungsgelder handeln, die der Personenkreis, der während der Regierungszeit von Hugo Chávez Positionen in öffentlichen Unternehmen innehatte, erhalten hat.

In Spanien verfolgt die Justiz etwa zwanzig Venezolaner, unter anderem wurde der ehemalige Energieminister Nervis Villalobos erneut in Madrid wegen Geldwäsche verhaftet. Ebenfalls in Spanien festgehalten wurden die Frau und eines der Kinder des in den USA ansässigen venezolanischen Magnaten Roberto Rincón.

Die Gelder waren zuvor durch Portugal, Andorra, Liechtenstein oder die Schweiz und andere Steueroasen wie Belize oder Mauritius geflossen. Einmal in Spanien wurden über komplexe Unternehmensstrukturen Hunderte von luxuriösen Immobilien erworben.

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  1. 1
    Gringo

    Einlochen, Vermögen beschlagnahmen!!!

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