Cohiba-Zigarren sind in Brasilien verboten

cohiba

Das kubanisch-brasilianische Unternehmen „BRASCUBA“ produziert Zigaretten und Zigarren (Foto: brascuba)
Datum: 02. Juli 2019
Uhrzeit: 14:14 Uhr
Ressorts: Kuba, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die brasilianische Regierung hat den Verkauf von kubanischen Zigarren der Marke „Cohiba“ im ganzen Land verboten. Nach Angaben der Nationalen Behörde für Gesundheitsüberwachung „Agência Nacional de Vigilância Sanitária“ (Anvisa) wurde in ihnen ein Überschuss an Sorbinsäure festgestellt. Diese Säure kommt natürlich in vielen Früchten vor und wird auch in Form von Mineralsalzen als Lebensmittelkonservierungsmittel verwendet.

Importeure und Hersteller behaupten, dass der „Zigarre „keine Stoffe“ hinzugefügt werden, das Produkt soll „zu 100 Prozent natürlich“ sein. Das Verbot wurde bereits am 23. Mai verhängt und den Händlern eine Frist eingeräumt, das Produkt vom Markt zu nehmen. Im Moment sind die Zigarren dank einer eingelegten Verwaltungsbeschwerde noch im Verkauf erhältlich, ein endgültiges Verbot wird für die nächsten Tage erwartet.

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