27.000 Bitcoin-Miner sollen in Cordoba installiert werden

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"Bitfarms" erklärte, dass sie derzeit zwei Mining-Farmen in der Stadt Rio Cuarto in der Provinz Cordoba bauen (Foto: BitFarms)
Datum: 30. März 2022
Uhrzeit: 12:27 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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„Bitfarms“ hat Paraguay und Argentinien für das Bitcoin-Mining ins Visier genommen. Argentinien könnte mit der Installation von 27.500 hochmodernen Maschinen bis zum Ende dieses Jahres zu einem Bitcoin-Mining-Kraftzentrum werden. Am Montag (28.) hat „Bitfarms“ seinen Finanzbericht für das letzte Quartal 2021 vorgelegt, in dem es versicherte, dass Paraguay und Argentinien im Mittelpunkt seiner Geschäftsstrategie für dieses und die folgenden Jahre stehen werden. In Paraguay gibt es bereits voll funktionsfähige Anlagen, die im Januar 2022 mit dem Bitcoin-Mining begonnen haben und mit Wasserkraft betrieben werden und in Argentinien werden Anlagen installiert, die 27.500 Bitcoin-Mining-Geräte des Modells „Whatsminer M30S“ erhalten, eines der leistungsstärksten auf dem heutigen Markt für Spezialhardware.

Der „Whatsminer M30S“ von „MicroBT“ hat eine Verarbeitungsleistung von 88 Terahashes pro Sekunde (TH/s). Insgesamt würden sich die 27.500 Geräte, die in Argentinien installiert werden sollen, auf 2,42 Exahashes pro Sekunde (EH/s) summieren. Die Kapazität, die „Bitfarms“ in Argentinien zu installieren beabsichtigt, entspricht etwa ein Prozent der gesamten Bitcoin-Hashrate (206 EH/s), die zur Bestätigung von Kryptowährungstransaktionen und zur Absicherung des Netzwerks gegen potenzielle Angreifer verwendet wird. Dies würde Argentinien als eines der wichtigsten Länder für das Bitcoin-Mining positionieren und seine Kapazität erhöhen. Das Land trägt bereits 0,05 Prozent der Bitcoin-Hashrate bei, wie Studien der „Universität Cambridge“ zeigen.

„Bitfarms“ erklärte, dass sie derzeit zwei Mining-Farmen in der Stadt Rio Cuarto in der Provinz Cordoba bauen. Beide Parks sollen zwischen Oktober und Dezember 2022 fertiggestellt werden und eine Leistung von 100 MW haben. Außerdem planen sie den Bau von zwei weiteren Farmen an einem nicht genannten Ort, die den Rest der vereinbarten Energie verbrauchen werden. Während der Telefonkonferenz von „Bitfarms“ wurde das Risikoszenario angesprochen, das durch die Regulierung des Bitcoin-Minings in Argentinien entsteht. Diese Regelung könnte durch die angebliche Destabilisierung des nationalen Netzes oder des Stromnetzes beeinflusst werden, ein Thema, das die Regierung bereits in der Vergangenheit angeführt hat, wie „CriptoNoticias“ berichtet. Diese Bedenken werden jedoch dadurch ausgeräumt, dass „Bitfarms“ Berichten zufolge einen Energievertrag mit einem privaten Erdgaslieferanten mit einer Laufzeit von acht Jahren abgeschlossen hat. Insgesamt sicherte sich Bitfarms 210 Megawatt (MW) Strom von dem Energieversorger, was in etwa der Strommenge entspricht, die 100 Haushalte in Argentinien in einem Jahr verbrauchen.

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