Die Verwendung von Bitcoin als Zahlungsmittel nimmt in Lateinamerika zu

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Die Aktivitäten dieser Börse wurden vom Digital Assets Data Provider "Kaiko" analysiert (Foto: Kaiko)
Datum: 04. September 2022
Uhrzeit: 07:37 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die alltägliche Nutzung von Bitcoin und Kryptowährungen hat sich in mehreren lateinamerikanischen Ländern verbreitet. Der Großteil des Handels an der Bitso-Börse wird in „XRP“ abgewickelt. Die Kryptowährung des Ripple Währungssystems ist bereits mehrere Jahre einer der beliebtesten Coins am Krypto-Markt. Die Akzeptanz des Bitcoin-Ökosystems in Lateinamerika nimmt weiter zu. Studien deuten darauf hin, dass sich einige Lateinamerikaner auf die Verwendung von Kryptowährungen als Absicherung gegen die Inflation konzentriert haben, während andere sie eher für allgemeine Zahlungen oder Überweisungen zu nutzen scheinen. Die von der Blockchain-Analysefirma „Kaiko“ zusammengestellten Daten lassen darauf schließen, dass in Mexiko, Brasilien und Argentinien täglich bis zu dreißig Millionen US-Dollar gehandelt werden, die in Dollar gegen Pesos (mexikanische und argentinische) und brasilianische Reais denominiert sind. Dies ist für einfache Wallet-Transaktionen, wie Zahlungen, Überweisungen und die Generierung von Renditen in Stablecoins.

Diese Dienstleistungen sind Teil des Angebots der mexikanischen Börse „Bitso“, die in den drei oben genannten Ländern tätig ist. Dort wird der Großteil des Handels in „Ripple“ (XRP) abgewickelt, möglicherweise in Partnerschaft mit dem gleichnamigen Unternehmen, das hinter diesem Projekt steht. Die Aktivitäten dieser Börse wurden vom Digital Assets Data Provider „Kaiko“ analysiert, wobei festgestellt wurde, dass der vorherrschende Anwendungsfall für diese Plattform „auf den Kleinhandel ausgerichtet ist und sich auf einfache Geldbörsenanwendungen konzentriert“. Der Bericht fügt hinzu, dass die Verwendung von Stablecoins und anderen Vermögenswerten in Lateinamerika zugenommen hat. Dies ist auf den Preisverfall der Kryptowährungen infolge der im Mai begonnenen Baisse und die für den Markt typische Volatilität zurückzuführen. Hinzu kommt die Inflation, von der die meisten Länder der Region betroffen sind.

Außerhalb der von „Kaiko“ untersuchten Länder gibt es in El Salvador und anderen zentralamerikanischen Ländern wie Honduras, Guatemala und Costa Rica Beispiele für die Verwendung von Bitcoin für den täglichen Gebrauch und nicht als Investition. In diesen Ländern gibt es Zentralen wie „Bitcoin Beach“, „Bitcoin Lake“, „Bitcoin Valley“ und „Bitcoin Jungle“, wo es möglich ist, Waren und Dienstleistungen mit der Kryptowährung zu bezahlen. In gleichem oder geringerem Maße hat die Verwendung von Bitcoin für Zahlungen und Überweisungen auch andere Länder weiter im Süden des Kontinents erreicht. In Venezuela wird es immer üblicher, einige alltägliche Einkäufe mit diesen Vermögenswerten zu bezahlen. Dasselbe geschieht in Paraguay, Argentinien und Uruguay, wo es sogar Bitcoin-Automaten gibt, an denen man einfache Transaktionen wie den Kauf oder Verkauf von „BTC“ im Austausch gegen Fiat-Geld vornehmen kann.

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