Peru: Kältewelle tötet 43 Kinder in Puno

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Datum: 12. September 2012
Uhrzeit: 15:20 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Temperaturen sanken auf 15 Grad unter Null

In der peruanischen Region Puno sind 43 Kinder unter fünf Jahren einer Kältewelle zum Opfer gefallen. Nach Angaben der lokalen Gesundheitsbehörden erkrankten bisher 1.400 Kleinkinder an Lugenentzündung, 69.616 Patienten leiden an Erkrankung der Atemwege.

Die Region Puno ist eine Region im Süden Perus. Auf einer Fläche von 66.988 km² leben 1.143.354 Menschen. Die Hauptstadt ist Puno. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind Indigene und sprechen zu etwa gleichen Teilen Quechua (Variante Qusqu-Qullaw) und Aymara. Die Region grenzt im Osten an Bolivien, innerhalb Punos liegt der peruanische Anteil am Titicaca-See.

In mehreren Region Punos sanken die Temperaturen auf 15 Grad unter Null. Die eisigen Temperaturen töteten in der Provinz Juliaca-San Roman 25 Kinder, in Carabaya 6, in Azangaro 5, in Puno 3 und jeweils 1 Kind in den Provinzen Chucuito, El Collao, Lampa und Melgar.

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