Brasilien – Venezuela: Außenminister Patriota hat volles Vertrauen in den Wahlprozess

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Datum: 16. September 2012
Uhrzeit: 13:07 Uhr
Leserecho: 20 Kommentare
Autor: Redaktion
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Neckermann UrlaubsWelt
► Zusätzliche Kontrollmechanismen zur Überwachung

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota hat volles Vertrauen für demokratische, glaubwürdige und transparente Wahlen in Venezuela. Anlässlich eines Interviews mit der Tageszeitung O Estado de S. Paulo bezeichnete der Minister Südamerika als eine der demokratischsten Regionen der Welt, in der die Rechtsstaatlichkeit vorherrscht und in der alle Regierungen demokratisch gewählt wurden.

Patriota räumte ein, dass “einige Gesellschaften in der Region stärker polarisieren als andere”. Der parteilose Politiker erwähnte Venezuela und wies darauf hin, dass das Land nicht vergessen könne, was im Jahr 2002 passierte. “Damals wurde Präsident Hugo Chávez drei Tage von der Macht verdrängt. Die venezolanische Opposition erwies sich als sehr undemokratisch und versuchte einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten”, so Patriota.

Der 58-jährige wies darauf hin, dass Südamerika zusätzliche Kontrollmechanismen zur Überwachung von Wahlen besitze, welche auch zur Transparenz des Wahlprozesses in Venezuela beitragen werden. “Die Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR) wird für die Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober ein Beobachterteam nach Venezuela schicken.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Mango

    Ha,ha,ha,ha, ja,ja,ja,ja das ist mehr als zum lachen. Die Mitarbeiter der Wahlokale werden schon vorher ausgefragt ob sie für Capriles oder Chavez stimmen. Und nebenbei gesagt, kommen nur die in Frage, zur Mitarbeit, die in bei den roten Mitglied sind, die im Club eingeschrieben sind….hahahaha

  2. 2
    Martin Bauer

    Warum sagt der verlogene Dreckskerl so was? Hat ihn Chávez dafür bezahlt, oder ein anderer roter Genosse?

    • 2.1
      hugo

      offensichtlich ist jeder ein verlogener dreckskerl der eine andere meinung hat als sie. man stelle sie sich als ein in politischer verantwortung stehenden vor. sie würden chavez in nichts nachstehen. warum können sie andere meinungen nicht akzeptieren ohne gleich auszuflippen. 2002 war eben kein ruhmesblatt für die chavezgegner. da können sie noch so lange rumtrompeten.

      • 2.1.1
        Martin Bauer

        Was 2002 geschah, war ein Generalstreik, im Rahmen der verfassungsmässigen Rechte des Volkes. Der Putschversuch fand 1992 statt und wurde von Chávez angeführt. Wer diese Tatsachen verdreht, ist ein verlogener Dreckskerl.

      • 2.1.2
        hugo

        …”Am 31. Dezember 2007 hatte Präsident Hugo Chávez eine Amnestie erlassen, von der auch die 400 Unterzeichner des Dekretes mehrheitlich profitierten.”….herr bauer, was sie als generalstreik bezeichnen war schlicht ein putsch. trotzdem unterzeichnete chavez diese amnestie. wäre er tatsächlich dieser “massenmörder”, wie sie ihn nennen, hätte er doch wohl etwas anders agiert, oder nicht. das dekret war das sogenannte carmona dekret, mit welchem die putschisten die ordnungsgemäße verfassung venezuelas ausser kraft setzen wollten. der schuß ging nach hinten los, da die bevölkerung chavez stützte. der generalstreik den sie meinen war im dezember 2001.

    • 2.2
      Martin Bauer

      Chávez war gar nicht in der Position, eine Amnestie zu erlassen. Das war eine unverschämte Anmassung, wie alles, in seiner Regierungszeit. Ihm selber wurde auf seinen Putschversuch hin Amnestie gewährt, was sich als verheerender Fehler erwies. Man hätte ihn im Kanst verfaulen lassen sollen.

      Sie sind und bleiben ein Wahrheitsverdreher, deshalb ist jede weitere Diskussion mit Ihnen sinnlos.

      • 2.2.1
        hugo

        herr bauer, alle fakten sprechen gegen sie. das sein putsch 1992 daneben ging ist unstrittig. danach wurde er jedoch vom volk mehrheitlich gewählt. die katastrophalen zustände im lande machten es möglich. der putsch gegen chavez 2002 ging eben auch daneben. wenn sie es auch nicht wahrhaben wollen. beruhigen sie sich und machen sie sich schlau. die vergangenheit war eben nicht so, wie sie sie gerne hätten.

      • 2.2.2
        Martin Bauer

        Fragen Sie mal die Venezolaner, die Chávez während des Generalstreiks in 2002 und in der Folge hat erschiessen lassen, wie sie die Vergangenheit sehen. Fragwürdige Dokumente zu zitieren, zeichnet nicht unbedingt ein realistisches Bild.

        Ja, die Vergangenheit in Venezuela hätte ich gerne anders gehabt, die Gegenwart auch. Beides steht ausser meiner Macht. An der Zukunft jedoch gestalte ich wahrscheinlich aktiv mit, Sie und ihre Genossen aber nicht!

      • 2.2.3
        Martin Bauer

        KORREKTUR: Fragen Sie mal die Venezolaner, deren Angehörige Chávez während des Generalstreiks in 2002 und in der Folge hat erschiessen lassen, wie sie die Vergangenheit sehen.

      • 2.2.4
        hugo

        herr bauer – auszug aus dem länderstrategiepapier der europäischen kommission – für sie natürlich ein fragwürdiges papier, da ja nur ihre meinung die richtige ist. ….”Ernst wurde es mit den regierungsfeindlichen Protestaktionen Ende 2001, als mit dem ersten von vier Generalstreiks der Versuch unternommen wurde, den Präsidenten zum Rücktritt zu zwingen. Diese Gewaltwelle erreichte mit dem versuchten Staatsstreich von April 2002 ihren Höhepunkt. Nach dem Scheitern der generalstreikstrategie gingen oppositionelle Gruppen dazu über, alle ihre Kräfte auf die erfolgreiche Durchführung einer Volksbefragung mit dem Ziel der Abberufung des Präsidenten aus dem Amt zu konzentrieren. Die Abstimmung fand im August 2004 statt und wurde dadurch zu einem außergewöhnlichen Ereignis, dass die Wahlbeteiligung die nie da gewesene Rekordhöhe von 70 % aller Wahlberechtigten erreichte. Nach dem von der Organisation Amerikanischer Staaten und dem Carter Center – den zwei wichtigsten Wahlbeobachterorganisationen – bestätigten Endergebnis stimmten 59 % gegen ein Ausscheiden des Präsidenten aus dem Amt und weniger als 41 % dafür.” belügen sie sich weiterhin. sie haben es nötig.

      • 2.2.5
        Martin Bauer

        Aber selbstverständlich stelle ich das, was ich hier sehe, höre und erlebe über ein solches Papier. Gerade das Carter-Center hat erwiesenermassen Vorgänge in Venezuela als korrekt bezeichnet, bei denen massiv betrogen, gefälscht und das Volk eingeschüchtert wurde. Auch der Genozid in Ruanda wurde von der UN und von europäischen Regierungen geleugnet, während Hunderttausende mit Macheten zerhackt wurden. Ich gebe einen Dreck, auf Statements solcher Quellen.

      • 2.2.6
        hugo

        herr bauer, ich wollte ja nicht dass sie zugeben, dass sie sich geirrt haben. es ging mir ja nur darum, ihnen zu zeigen, dass es auch andere meinungen hierzu gibt. die welt ist eben voller irrtümer. schön dass es sie gibt. den einzig leuchtturm der wahrheit in einem meer voller irrtümer.

      • 2.2.7
        Martin Bauer

        Sie wissen so genau wie ich, dass meine Ansichten über die Verhältnisse in Venezuela mit der der Mehrheit der Foristen hier und der Mehrheit der in Venezuela lebenden Menschen übereinstimmen, weil sie den Fakten entsprechen. Lügen, Tatsachen negieren und eine persönliche Meinung äussern sind nicht das Gleiche.

  3. 3
    Heinz

    Linke und Kommunisten: Aussterbender Sauhaufen.

  4. 4
    Harald

    Mit Verlaub Herr Bauer. Schon einmal versucht, einem Vollidioten das kleine Einmaleins beizubringen?

    • 4.1
      Martin Bauer

      Ihm was beizubringen, versuch ich ja gar nicht. Ich schätze, er weiss sehr gut, wie falsch das ist, was er schreibt. Das er es dennoch schreibt, zeigt, wo er politisch steht und welche Absichten er verfolgt.

      Die unmoralischsten und schlimmsten Egoisten finden sich vor allem unter den Sozis, wenn auch nicht nur unter ihnen. Die linke Ideologie wird wohl eines Tages aussterben, die Sorte von Mensch aber nicht. Die suchen sich dann eine andere Fahne oder gründen eine religiöse Sekte, um die Menschen weiterhin zu verblöden und zu berauben.

  5. 5
    Karolina

    Mit Verlaub Herr Hugo,mit 2001-2002 liegen Sie total daneben.Ich war von
    Oktober 2001 -Juni 2002 vor Ort. Um es gleich voraus zu sagen,es war ein-
    deutig ein Generalstreik von den Gewerkschaften,und der Handelskammer.
    Ich habe einen großen Teil gefilmt oder fotografiert.Und diese unwiederbringliche Zeugen sind nicht wegzureden.Es war ganz anders als Sie das wiedergeben.Die landesweiten Casserollos? (Topfklopfen) jeden
    Abend um 8 Uhr waren nicht für H.Chavez. Wenn H.C. nicht das Militär auf die Bevölkerung losgelassen hätte,wäre die Sache ganz anders ausgegangen.Für jetzt genug,aber ich kann da noch sehr viel erzählen.

    • 5.1
      Martin Bauer

      Man kann ja sogar auf YouTube Videos sehen, wie Hausfrauen in den Strassen um ihr Leben rennen und dennoch von Regierungstruppen abgeknallt werden, wie Karnickel. Chávez beschäftigt eine Menge Sadisten, denn er selber ist auch einer.

  6. 6
    Helma

    LEBT DIESER DEUTSCHE KOMUNIST EIGENTLICH HIER VOR ORT????
    FUER MICH ISTS GENUG DASS ER HUGO HEISST, DAS SAGT ALLES.MEIN ENKEL HAT EINE HIESIGE GEHEIRATET, IHR VATER HEISST FIDEL CASTRO UND IST CHAVISTA, ALSO HABEN WIR SIE DIREKT VOR DER NASE, HAUPTSAECHLICH DAMIT WIR FUER SIE MIT AUFKOMMEN. (SCHULGELD,ARZT, USW.)

  7. 7
    Karolina

    Liebe Frau Helma,ich bin fast sicher,daß Hugo nur den Namen seines Vor-
    bildes hier als Nickname angibt.Ist auch egal, Namen sind Schall und Rauch. Wichtig ist die Gesinnung von den Personen.

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