Peru: Massive Polizeipräsenz gefährdet den Tourismus am Machu Picchu

cusco

Datum: 22. Oktober 2012
Uhrzeit: 09:01 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Angriffe der Terror-Organisation Leuchtender Pfad

Die lokalen Tourismusbehörden in Cusco haben davor gewarnt, dass die massive Polizeipräsenz in der Region den Tourismus gefährde. Die peruanischen Behörden sichern seit wenigen Tagen mit bewaffneten Polizeieinheiten die wichtigsten Bahnstationen in Cusco und regieren damit auf Angriffe der Terror-Organisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso), die vor wenigen Tagen eine Landebahn in Kiteni angriff und drei Hubschrauber in Brand steckte.

Edwin Flórez, Dekan des „Colegio de Licenciados en Turismo“ (Colitur) gab bekannt, dass die Präsenz der Polizei Angst unter der Bevölkerung und bei den Touristen auslöse. Er wies darauf hin, dass sich die Rebellen hunderte von Kilometern entfernt der Inka-Zitadelle aufhalten. Nach seinen Worten hat sich die brasilianische Botschaft bereits an seine Institution gewandt, und Informationen über die „Sicherheitslage in Cusco“ angefordert.

Die Colitur von Cusco hat ein Treffen mit dem Auswärtigen Amt und den Ministerien für Verteidigung und Inneres gefordert, um die aktuelle Lage zu analysieren und auf die negativen Auswirkungen durch die starke Polizeipräsenz hinzuweisen.

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  1. 1
    ebi

    Auch wenn ein paar lokale Guides das hier geschriebene behaupten, sind die Aktivitäten des Sendero selbst wohl schlimmer als die Polizeipräsenz, die Sicherheit vermittelt. Oder?

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