Venezuela: Von 20 Gouverneursposten sind elf in den Händen des Militärs

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Datum: 17. Dezember 2012
Uhrzeit: 15:37 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Vier ehemalige Verteidigungsminister

Mit einem klaren Wahlsieg haben die Bürger/innen Venezuelas am Sonntag (16.) den sozialistischen Kurs der Regierungspartei bestätigt. Zehn Wochen nach dem Sieg bei der Präsidentschaftswahl errang die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) in 20 von 23 Bundesstaaten die Gouverneurssitze, die Opposition konnte sich lediglich in den Bundesstaaten Miranda, Lara und Amazonas behaupten. Von den 20 durch Chavistas regierten Staaten, sind elf in den Händen des Militärs.

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Unter den Gefolgsleuten des bolivarischen Führers befinden sich vier ehemalige Verteidigungsminister (Rangel Silva, Mata Figueroa, Ramón Carrizález und García Carneiro), ein ehemaliger Leiter der Steuerbehörde Seniat (Vielma Mora), ein ehemaliger Innenminister (Ramón Rodríguez Chacín) und ein ehemaliger Minister des Sekretariats des Präsidenten (Francisco Rangel Gómez). Viele dieser Ex-Soldaten nahmen mit Chavez am gescheiterten Staatsstreich im Jahr 1992 teil (Rangel Silva, Castro Soteldo, Francisco Ameliach, Rangel Gómez und Vielma Mora.

Liste der Militär-Gouverneure vom 16. Dezember:

Apure: Ramón Carrizález
Bolívar: Francisco Rangel Gómez
Carabobo: Francisco Ameliach
Guárico: Ramón Rodríguez Chacín
Nueva Esparta: Carlos Mata Figueroa
Portuguesa: Wilmar Castro Soteldo
Táchira: José Vielma Mora
Trujillo: Henri Rangel Silva
Yaracuy: Julio León Heredia
Vargas: Jorge Luis García Carneiro
Zulia: Francisco Arias Cárdenas

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  1. 1
    Martin Bauer

    Und der Dreckskerl Ameliach regiert jetzt Carabobo, wo nun wirklich kaum Chavista zu finden sind! Genen die Brüder helfen friedliche Mittel längst nicht mehr. Aber mein Krieg, ob er nun geführt wird oder nicht, ist es nicht.

  2. 2
    Robin

    Oh manoman, so kaputt kann doch kein Volk sein, oder doch? Diese Wahlen erinnern stark an die Wahlen in der ehemaligen DDR, da wurde auch immer haushoch gewonnen, aber gewählt hat sie ja niemand!

    Na gut, also bleibe ich diesem Lande weiterhin fern, denn von einem Scheintoten regiert zu werden ist bestimmt nicht so prickelnd. Und dem Maduro steht doch der Kommunismus im Gesicht geschrieben, Der freut sich doch jetzt schon, sich die Taschen vollstopfen zu können. Hat ja schließlich ein gutes Vorbild.

  3. 3
    Martin Bauer

    Hitler war nach „lediglich“ 12 Jahren erledigt. Aber nur dank massiver Nachhilfe aus dem Ausland. Aus eigener Kraft konnte man ihn nicht entfernen.

    Der bestialische SBZ Mörde-Clan war 42 Jahre am Ruder. Aber auch nicht das deutsche Volk, sondern ausländische Kräfte, haben dessen Ende angeordnet.

    Warum also sollten gerade wir Deutschen den Venezolanern Schuldzuweisungen entgegen schleudern?

    Letztendlich bleibt nur eins: Invasion! Und alle überlebenden Rothemden vor Gericht. Danach kann man den Venezolanern bestenfalls noch unter die Arme greifen. „Gehen lernen“ müssen sie selber. Vielleicht lernen sie ja dann auch mal zu fliegen ohne den Boden der Realität unter den Füssen zu verlieren?

    • 3.1
      herbert merkelbach

      Es ist doch nur eine Frage der Zeit, wann diese (pseudo)-Sozialisten/Kommunisten das Handtuch werfen müssen. Betrachtet man die Wirtschaftsdaten Venezuelas, dann sieht alles nicht sehr rosig aus. Zur Zeit erfolgen keine Anweisungen des Präsidenten. Seine Komplizen halten alle still. Sie können und dürfen nicht. Sollten die Roten bei erneuten Präsidentschaftswahlen gewählt werden, müssen sie den Realitäten ins Auge sehen: d. h. Kürzung oder Abschaffung aller Hilfsmittel für die Armen, egal welcher Art, Abwertung des BF, Abschaffung von Subventionen, zum Beispiel. Das Rohöl ist bereits an die Chinesen verpfändet. Man liefert, bekommt jedoch kein Geld in die Kasse. Dazu kommt noch der Machtkampf zwischen den PSUV-Parteimitgliedern. Meines Erachtens wird der auch nicht nach einer Nennung eines Spitzenkandidatens zu Ende sein. Man wird sich zerfleischen. Beste Beispiele sind UDSSR 1953 nach Stalins Tod und China 1976 nach Maos Tod.
      Vielleicht geschieht dies eher als manch einem „rojo rojito“ lieb ist.

    • 3.2
      jose

      Kommt nach der Breschnew-Doktrin jetzt die Bauer-Doktrin?
      Welche Staaten würden Sie denn zur Invasion einladen?
      Ich stimme Ihnen zu Herr Bauer, wir Deutschen sollten uns zurückhalten.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Breschnew-Doktrin

  4. 4
    Annaconda

    Venezuela ist schon lange in der Hand der Narcomilitärs….Scheinwahlen werden da nur noch durchgeführt um dem Ganzen einen demokratischen Anstrich zu geben.Im Bundesland Merida „gewann“ ein total unpopulärer Kandidat mit dubioser Vergangenheit….nicht mal viele PSUV Mitglieder habem ihm die Stimme gegeben, sondern einem Kandidaten der Kommunistischen Partei,welcher früher schon mal Gouverneur war und siehe oh Wunder,der „Kandidat“ von Chavez hat gewonnen(woher kamen denn seine Stimmen fragt man sich?????).Irgendwann wird dieses Spielchen ein Ende haben,denn wenn da alles rechtens zuginge müsste man die Leute zu Masochisten erklären.!Vor ein paar Tagen vor der Wahl massive Proteste zumal die öffentlichen Angestellten noch keinen Gehalt von November,Weihnachtsgeld etc. bekamen,so wie eine Unzahl von Misständen und klar danach wählen sie alle brav die Hauptverursacher ihrer Probleme??????Aber lang ist das bestimmt nicht mehr finanzierbar ,schon jetzt sind viele soziale Projekte und die gross versprochenen Wohnungsbau Projekte gestoppt.

  5. 5
    VE-GE

    Die Zeit heilt alle Wunden…..

    • 5.1
      Martin Bauer

      Ja, aber vorher muss es wohl erst noch ein paar neue Wunden geben, in erster Linie auf der Seite der roten Militärfaschisten.

  6. 6
    Helma

    DA ASCO, TODO ESO.

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