PROTAGONISTA: Alltag der Kunst – Kunst des Alltags in Lateinamerika

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Datum: 05. Juni 2013
Uhrzeit: 08:49 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Kunstausstellung vom 5. Juni bis 29. September in Köln

proBarbara Ilse Petzold Horna nutzt die künstlerische Praxis als Auseinandersetzung mit Translokalität, Entwurzelung, Identität und Kultur. Sie beschreibt mit ihren Malereien die Alltagssituation von Menschen. Gegenstand ihrer Untersuchung waren die Länder Guatemala, Mexiko, Ecuador und Peru – Länder in denen schon seit Jahrtausenden Kakao angebaut wird. PROTAGONISTA ist das Resultat eines intensiven, autobiographisch geprägten Ergründens der soziokulturellen Realität Lateinamerikas. Mittels der Malerei werden unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen als selbstbestimmte Persönlichkeiten herausgestellt. Die ausdrucksvollen Farben komponieren in ihrer Interaktion mit den Akteuren, mit Landschaften und Emotionen das alltägliche Leben zu einem Bildnis, welches die Protagonisten in den Vordergrund rücken lässt. Die Bilder erzählen Geschichten über das Alltägliche in ihrer Eigenart.

Das Schokoladenmuseum in Köln widmet sich mit dieser Ausstellung (05.06.2013 – 29.09.2013) der Gegenwart Lateinamerikas. In Kooperation mit der Universität Bonn wird ein kurzweiliges Programm gestaltet, welches das Museum zu einem Ort der Reflexion, des Austausches und der Auseinandersetzung über Kunst, Kultur und Kulinarik macht. Der Blick der Besucher soll auf das Leben hinter der Schokolade und dem Anbau des Kakaos gerichtet werden. Wir gehen der Frage nach: Was passiert wenn mehrere Bereiche der Kultur sich überschneiden und zu neuen Erfahrungen führen?

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Barbara Ilse Petzold Horna wurde 1985 in Lima, Peru geboren. Aufgewachsen zwischen Malerei, Fotografie, Tanz und Theater, hat die künstlerische Praxis sie in ihrer persönlichen Entwicklung schon immer begleitet. Im Jahr 2005 kam sie nach Deutschland und 2011 schloss sie das Magisterstudium in Ethnologie, Politische Wissenschaft und Iberomanische Philologie an der Universität Bonn ab. Derzeit promoviert sie zum Thema Emanzipation künstlerischer Initiativen in Peru. Barbara Ilse bewegt sich an der Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Disziplinen, zwischen Ethnologie und Kunst, um ästhetische, kulturelle und soziale Themen zu hinterfragen. Sie war als Dozentin für Kultur- und Literaturwissenschaft an der Universität Bonn tätig und arbeitet heute als freie Künstlerin, Kulturmanagerin und Kuratorin.

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