Venezuela: Präsident Maduro empfängt niederländisches Königspaar

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Präsident Maduro empfängt holländisches Königspaar (Foto: Prensa Miraflores)
Datum: 23. November 2013
Uhrzeit: 14:43 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das niederländische Königspaar ist am Samstagmorgen (23.) Ortszeit vom venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro empfangen worden. Bereits am Vortag weilten König Willem-Alexander und Königin Máxima zu einem offiziellen Besuch in Kolumbien. In den letzten Tagen hatten die Majestäten bereits die Karibikinseln Bonaire, Sint Eustatius, Saba, Aruba, Curaçao und Sint Maarten besucht.

Laut Angaben des königlichen Presseamtes soll der Besuch die freundschaftlichen und historischen Beziehungen beider Länder stärken. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Treffen mit nationalen Führern und ein privates Treffen mit Maduro, der heute seinen 51. Geburtstag feiert.

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Ein Schwerpunkt der diplomatischen Beziehungen der Niederlande zu Lateinamerika bildet Venezuela. Venezuela, das nur 30 km von Aruba entfernt ist, betrachtet die Karibik, insbesondere die ostkaribischen Inseln, als seine natürliche Einflußzone und unterhält enge Kontakte mit den “Inseln unter dem Wind” (v. a. zu Curaçao) und infolgedessen auch zu den Niederlanden.

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  1. 1
    Marvin Scott

    Für die Niederlande ein geopolitisch wichtiger Kontakt und für Maduro? Mal sehen, wie toll der Kommunist die Royals findet.

  2. 2
    der Reisende

    Mit Sicherheit wird dieser Clown den Gaesten sein Voegelchen Hugo vorstellen.
    Ich kann mir nicht vorstellen ueber was sich dieser hirnlose Chavez Imitator mit diesen gebildeten Menschen unterhalten moechte. Vielleicht kann mir jemand eine Antwort geben.

    • 2.1
      Marlene Bertone

      Wird schwer. Ein 8-jähriger Schüler in Holland hat einen doppelt so hohen IQ wie der Aushilfsschaffner.

  3. 3
    fideldödeldumm

    Na hoffentlich gab es für Prinz Pilsje ein gekühltes Polar. Aber überhaupt auf die Idee zu kommen Mad Uro zu besuchen, bedarf es einem vorherigen längeren Besuch im Coffee-Shop in Holland.

  4. 4
    Martin Bauer

    Es ist ein vielversprechender Lichtblick, dass der gerade erst frisch gebackene König sich diesen „Hijo de Puta“ quasi als erste aussenpolitische Amtshandlung vorknöpft. So wie ich die Rolle des holländischen Königshauses beurteile, war dies kein Freundschaftsbesuch. Und wie ich den internationalen Einfluss dieses Hauses kenne, wurden Madure gehörig die Leviten gelesen, im Namen der wahren Mächtigen dieser Welt. Ich bin absolut davon überzeugt, unter vier Augen wird der Putschist aus Kolumbien sehr deutlich gesagt bekommen haben, wenn auch in höflichen Worten, dass er die Pest der Region ist und ein Forunkel am After der Menschheit, dessen schwachsinniges Treiben die zivilisierte Welt nicht auf Dauer tatenlos hinnehmen wird. Auch ihm kann man Angebote machen, die er nicht ablehnen kann. Das gilt nicht weniger für Diasdoso Cabello.

    • 4.1
      Fideldödeldumm

      Ich vermute mal, dass Sie auf die Bilderberger Gruppe anspielen. Ich gehe aber eher davon aus, dass diese Gruppe von den Verhältnissen in Venezuela profitiert. Selbst, wenn es dann zum großen Knall kommt.

      • 4.1.1
        Martin Bauer

        Die Bilderberg Gruppe wechselt ja nun in ihrer Zusammensetzung, die Protagonisten natürlich nur sehr langfristig. Auf europäischer Seite sind allerdings die wichtigsten davon kaum Freunde Europas, sondern eher der anglesächsischen Allianz, das holländische Königsaus jedoch zunehmend ausgenommen.

        Ich denke, dass keiner von ihnen auf Dauer vom aktuellen Weg Venezuelas auch nur annähernd so viel profitieren könnte, wie von einem baldigen Ende des roten Spuks und der Rückkehr zu Humanität, Freiheit und Demokratie. Deshalb sehe ich den Besuch des Königspaares als positives Zeichen.

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