Proteste in Venezuela fordern weiteres Todesopfer

strassensperre

Arquímedes González wollte offenbar eine Straßensperre errichten (Foto: @ adrivero79)
Datum: 15. März 2014
Uhrzeit: 15:39 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die seit über einen Monat andauernden Proteste gegen das venezolanische Regime haben am Samstag (15.) ein weiteres Todesopfer gefordert. Nach Berichten staatlich nicht kontrollierter/manipulierter Medien starb Arquímedes González in den frühen Morgenstunden des Samstag in der Stadt Puerto Ordaz (Bundesstaat Bolívar).

Laut Aussagen von Augenzeugen war der 18-jährige Student am Bau einer Barrikade in Höhe der Urbanisation Arivana beteiligt und wurde mit einem gezielten Kopfschuss ermordet. Für die Tat werden Mitglieder der staatlichen Sicherheitskräfte verantwortlich gemacht. Damit haben die Proteste gegen Präsident Maduro bisher mindestens 30 Menschen (lt. Regierung 28) das Leben gekostet, 365 Personen wurden verletzt und 1.478 festgenommen (82 in den letzten 48 Stunden).

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  1. 1
    Inge Alba

    Und es wird leider nicht der Letzte sein, der da ermordet wurde. Und kein Mensch außerhalb Venezuelas regt sich darüber auf, keine Resolution in irgend einem Gremium, nur Geschwafel aus Nachbarländern, die sich um ihre billige Erdölquelle sorgen. Es ist an der Zeit, daß Maduro wie einst Milosewitsch oder einer seiner Schergen vor das K riegsverbrechertribunal kommt. Wieviele müssen ihr Leben lassen? Wer Scharfschützen gegen Demonstranten einsetzt, ist ein Verbrecher, jedes Land hat seine Demonstranten, aber in zivilisierten Ländern Werden sie mit Wasserwerfern und Gummigeschossen bekämpft, nicht mit echter Munition, das ist Mord.

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