Soziale Unruhen in Venezuela: Regime verstößt gegen Waffenabkommen

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Regime hält sich nicht an bestehende Vereinbarungen (Foto: Twitter)
Datum: 05. April 2014
Uhrzeit: 07:25 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Der spanische Senator Dionisio García Carnero hat am Freitag (4.) bekräftigt, dass der Verkauf von „Tränengas und zur Krawallbekämpfung eingesetzte Stoffe und damit verwandte Produkte, Ausrüstungen und Technologien“ nach Venezuela eingestellt wurde. Nach seinen Worten ist „diese Art von Material nicht dafür geeignet/bestimmt, soziale Unruhen zu stoppen“. Eine diesbezügliche Verwendung verstoße eindeutig gegen die von der venezolanischen Regierung unterzeichneten Kaufverträge.

García zeigte sich besorgt über die eskalierende Lage in Venezuela und erwartet, dass die Verteidigung der universellen Menschenrechte seitens der spanischen Regierung nicht als Einmischung gesehen wird. „Wir sollten besorgt sein, denn die aktuelle Situation in Venezuela ist enorm gefährlich. Unsere Regierung ist in ständigem Kontakt mit den in Venezuela lebenden Bürgern unseres Landes“.

Die seit fast acht Wochen anhaltenden Proteste gegen das linksgerichtete venezolanische Regime haben bisher mindestens 40 Menschen das Leben gekostet, mehr als 550 wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt. Präsident Maduro unterscheidet nicht zwischen friedlichen Demonstranten und gewaltbereitem Mob aus dem linken und rechten Lager. Menschenrechte werden massiv verletzt, Unbeteiligte von Regierungstruppen zusammen geknüppelt. In den vergangenen Wochen wurden Tonnen von Tränengas auch auf völlig unbeteiligte Bürger, Kinder und ältere Menschen abgefeuert.

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  1. 1
    Martin Bauer

    maduro unterscheidet sehr wohl zwischen „gewaltbereitem Mob aus dem linken und rechten Lager“. Die aus dem „rechten Lager“, also aus der Mitte des Volkes, werden gnadenlos beschossen, verhaftet, gefoltert, während die aus dem „linken Lager“ von kubanischen Terror Spezialisten ausgebildet wurde, von der Regierung bezahlt und während ihrer Mordattacken von Polizei und National Garde durch Waffeneinsatz beschützt werden.

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