Lateinamerika: Ecuador investiert in Cyber-Verteidigung

Datum: 10. September 2014
Uhrzeit: 07:49 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Ecuador will acht Millionen US-Dollar in die Cyber-Verteidigung investieren. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums soll die Verteidigung der Netzwerke Mitte nächsten Jahres voll einsatzfähig sein. „Wir wollen für jeden Angriff, der die Sicherheit des Staates verletzen will, vorbereitet sein“, betonte Verteidigungsministerin María Fernanda Espinosa und wies darauf hin, dass Ecuador eines der 10 Länder in Lateinamerika ist, welches permanenten Cyber-Angriffen ausgesetzt ist.

Das russische Softwareunternehmen Kaspersky Lab will vor wenigen Wochen einen großangelegten Cyberangriff gegen mehrere lateinamerikanische Staaten, darunter Venezuela, Ecuador, Kolumbien, Peru und Kuba, aufgedeckt haben. Ein Spionageprojekt namens „Machete“ soll seit 2010 aktiv sein und gezielt Botschaften der lateinamerikanischen Länder gegolten haben.

Espinosa fügte in einer Erklärung hinzu, dass der südamerikanische Verteidigungsrat mit einem Mandat der Staatschefs der Union Südamerikanischer Nationen versucht, eine gemeinsame Strategie mit der Idee zum „Schutz der Kommunikation“ voranzubringen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Caramba

    Na die Kohle könnten sie auch besser anlegen – sichere email gibts deutlich billiger, und wirkliche Sicherheit könnten sie auch für 8 Milliarden nicht kriegen – am Ende wird es immer an einem dummen oder faulen Benutzer scheitern. Ein gutes Geschäft für die IT Consultants, eine schöne Illusion für die Auftraggeber……
    Hr Snowden sollte an den hervorragenden Geschäften der Herren „Sicherheitsberater“ mitverdienen – er hat den Hype schliesslich ausgelöst.

    • 1.1
      Herbert Merkelbach

      Da stimme ich Ihnen zu.
      ABER wer möchte Ecuador besiegen, kolonisieren, dessen Wirtschaft ruinieren (ich rede vom Ausland), die USA?, die EU, physisch angreifen, sich dessen Erdölvorkommen unter den Nagel reißen ( außer, dass bereits die staatliche Erdölgesellschaft Ecuadors beträchtlichen Schaden hinterlassen hat, den man jetzt der US-amerikanischen Fördergesellschaft anhängen will), alles mögliche Negative über Ecuador herüberkommen lassen?
      Dass Señor Correa ein Idiot in meinen Augen ist, man möge mir meine Schelte verzeihen.
      Dieses Geld wäre besser angelegt, in dem man Steuererleichterungen für geschäftliche Neugründungen ausgibt, die Infrastruktur, die Bildung verbessert. Beispiele lassen sich immer finden.
      Wie gesagt, es gibt Zirkel in jeder Gesellschaft, die den Zweck ihres Daseins unter Beweis stellen müssen, in dem sie manchmal Hirngespinste aus dem Ärmel zaubern.
      Leider ist dies nicht nur auf Ecuador begrenzt.

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