Evo Morales: Dieser Sieg ist Fidel Castro und Hugo Chávez gewidmet

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Evo Morales bei einer Rede im Präsidentenpalast (Foto: ABI)
Datum: 13. Oktober 2014
Uhrzeit: 06:04 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Erwartungsgemäß hat Evo Morales die Präsidentschaftswahl im südamerikanischen Binnenstaat Bolivien gewonnen. Obwohl noch keine offiziellen Ergebnisse vorliegen, sollen auf den 55-Jährigen rund 60% der Stimmen entfallen sein (Zählung des Umfrageinstituts Ipsos). „Dieser Sieg ist Fidel Castro und Hugo Chávez gewidmet. Dies ist ein Sieg für alle, die gegen den Kapitalismus kämpfen. Wir haben in acht Regionen gewonnen“, so Morales.

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In Bolivien verbietet die Verfassung die dritte Amtszeit eines Präsidenten. Derzeit sind nur zwei fünfjährige Amtszeiten möglich. Ein Gericht urteilte allerdings vergangenes Jahr, dass das erste indigene Staatsoberhaupt für eine weitere Amtsperiode kandidieren könne, da seine erste vor einer Überarbeitung der Verfassung stattgefunden habe.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Dieser elende Heuchler. Er wird doch niemals zugeben, dass das Geld oder besser die Gelder, die er aus Venezuela von Chavez erhielt zu der wirtschaftlichen Situation, in der sich Bolivien befindet, beitrugen.
    Mit den ökonomischen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, hätte er niemals den jetzigen Zustand erreicht.
    Kein Wunder, dass er seinen „Sieg“ dem Übergalaktiker“ widmet.

  2. 2
    perlitas

    hahahaha, stimmt ganz genau.

  3. 3
    Martin Bauer

    Die Opposition wurde in Bolivien systematisch von der linken Regierung so sehr geschwächt, dass da kaum noch eine wählbare Alternative zu Morales vorhanden ist. Ein Wunder, dass er da nicht mit 98% aller Stimmen gewinnt, wie in linken Diktaturen üblich. Das kennen wir ja zu genüge aus Pankow und Peking.

  4. 4
    Stefan Messerli

    Ich habe ja kein Problem damit wenn hier gegen die Regierung von Venezuela gewettert wird, aber nur weil ein Präsident wie Morales als „links“ gilt (was er übrigens in sachen Wirtschaftpolitik überhaupt nicht ist!) ihn sofort blöd darzustellen kann ich nicht verstehen. Zum Kommentar von Herr Bauer: Die Opposition hier in bolivien hat sich selbst in diesen Schlamassel geritten, und die anspielung auf Wahlfälschung (98%) kann wirklich nur jemand machen der Bolivien und seine Menschen überhaupt nicht kennt. Ich lebe hier jetzt schon ein Paar Jahre und kann Ihnen sagen dass wirklich der Grossteil der Bevölkerung hinter Evo steht.
    Das Problem in Bolivien ist wie in vielen anderen Länder: Um so grösser eine Partei (MAS) wird, desto mehr Leute kommen in Positionen die nur profitieren wollen, aber mit der Ideologie des MAS überhaupt nicht zu tun haben ( Ich könnte Ihnen wiele Politiker hier in Bolivien aufzählen die mindestens schon für 4 verschiedene Parteien gearbeitet haben).
    Hier in Bolivien läuft sicher nicht Alles perfekt, aber es ging den Leuten noch nie besser und die Wirtschaft hat kräftig angezogen in den letzten Jahren. Das schöne ist dass vom Aufschwung wirklich auch die unteren Bevölkerungsschichten profitieren. Übrigens steht der Präsident in bester Verbindung zum Unternehmertum, und Privatbesitz wird hier in Bolivien im gegensatz zu Ven. nicht angetastet. Grüsse aus Bolivien

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