Sozialistische Misswirtschaft in Venezuela: Herzschrittmacher von Verstorbenen werden recycelt

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Sozialistische Misswirtschaft treibt ein Land in den Ruin (Foto: Twitter)
Datum: 02. Februar 2015
Uhrzeit: 10:16 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der alarmierende Mangel an Versorgungsgütern in Krankenhäusern in Venezuela umfasst acht von zehn der Gegenstände des täglichen Gebrauchs und führt nach Angaben von Cristino García (Präsident des Verbandes der Krankenhäuser und Kliniken „Asociación de Clínicas y Hospitales“) auch dazu, dass Herzschrittmacher von Verstorbenen recycelt und wiederverwendet werden.

„In unseren Krankenhäusern fehlen sieben von zehn Medikamenten und die Menschen begeben sich bereits in den sozialen Netzwerken auf die Suche. In einer Klinik sind jeden Tag ungefähr 379 verschiedene Produkte notwendig – 296 dieser Artikel sind nicht vorhanden. Wegen fehlenden Materialien werden in nur 33 von 236 Kliniken Operationen durchgeführt, Hinterbliebene spenden den Ärzten bereits die Herzschrittmacher ihrer Verstorbenen“, so Garcia, dessen Verband 236 Privatkliniken und Krankenhäuser vertritt. Er schätzt, dass die Regierung dem Gesundheitssektor und ausländische Lieferanten rund drei Milliarden US-Dollar schuldet.

Fünf von zehn Arzneimitteln (einschließlich Generika) sind im erdölreichsten Land der Welt nicht verfügbar. Dies teilte bereits im März 2014 Freddy Ceballos, Präsident des Apothekerverbandes “Federación Farmacéutica de Venezuela”, mit. Nach seinen Worten ist bereits eine “kontrollierte Abgabe von Bestellungen” zu einer Notwendigkeit geworden – die Regierung wurde zur Ausrufung des Notstandes aufgerufen. Demnach stehen in den Apotheken keine Medikamente gegen Bluthochdruck, Antikonvulsiva oder Kochsalzlösung zur Verfügung. “Aufgrund fehlender Devisen können wir keine Medikamente kaufen. Es kann so nicht mehr weitergehen, dass Patienten durch die Fahrlässigkeit und Inkompetenz einer Regierung sterben müssen”, so Ceballos in einem Interview.

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  1. 2
    Der Bettler

    Da fragt einer, wo ist das Problem ? Das Problem ist,daß wir hier in der miesesten Bananenrepublik leben,die man seinesgleichen suchen muß.Man muß sich mal vorstellen,da müssen Menschen sterben,die nicht mehr eine dringende Operation bekommen können.Da müssen Menschen sterben,weil sie keine lebensnotwendige Medikamente mehr bekommen,nur weil die Verbrecherbande
    von Regierung die Schulden nicht bezahlt.Da wird die letzte Handelskette die Medikamente verteilt auch noch lahmgelegt,und alles verhaftet.Wieder ein paar tausend Arbeitslose mehr.Das ist unter Anderem das Problem!!!

  2. 3
    rote_pille

    nicht nur weil sie schulden nicht bezahlt. auch wegen den anderen schädlichen wirtschaftseingriffen. andernfalls könnten die bürger diese selbst kaufen.

  3. 4
    Der Bettler

    @ rote Pille,Geld (Bolivares ) haben die hier mehr als genug.Die Druckerpresse steht Tag und Nacht nicht still.Die Frage ist,was soll ich mit Geld,wenn es nichts mehr zu kaufen gibt ? 5635 Bollis im Monat ist nichts,aber alle haben genug Geld.Warum ? Es gibt nichts zu kaufen,und irgenwann Tag für Tag stundenlang Schlange stehen mit der Nr.578 auf dem Arm geschrieben,nach Stunden ist man dran,dann ist nichts mehr da,haben sogar die Venezolanos die Schnauze voll.Es gibt von diesem Land nicht mehr ein Funken positives zu berichten,traurig,traurig,und das nach 20 Jahren Venezuela.
    Einen schönen Tag noch .

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