Venezuela: Menschenverachtender Kommentar von Chaderton erzeugt heftige Kritik

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Venezuelas Botschafter bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Roy Chaderton (Screenshot YouTube)
Datum: 12. März 2015
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Regierung von Venezuela hat gegen das internationale Völkerrecht verstoßen. Zu dieser Auffassung gelangt Juan Ernesto Méndez, Berichterstatter der Vereinten Nationen über Folter und andere erniedrigende Behandlungen. Das Links-Regime lässt Demonstranten zusammenknüppeln, Andersdenkende in den Kerker werfen und hat trotz stets gleichlautenden Dementis kein Interesse, mit der Opposition bei der Bewältigung der Krise zusammenzuarbeiten. Venezuelas Botschafter bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Roy Chaderton, hat diese Woche einen eindrücklichen Beweis dafür geliefert, was in den Betonköpfen der Chavistas vor sich geht.

Hinsichtlich der Verhängung von Sanktionen gegen sieben venezolanische Beamte und der chavistischen These einer möglichen US-Invasion in Venezuela gab Chaderton während einer Fernsehsendung bekannt, dass sein Land über die nötigen Ressourcen verfüge, um sich gegen eine imperiale Aggression zu verteidigen. Er erklärte, dass ein Moment kommt, in der ein schwacher Kopf sich nicht von einem chavistischen Kopft unterscheidet, außer in der Füllung. Das Geräusch, das ein schwacher Kopf produziert (macht), ist viel geringer, es ist wie ein Knacken (oder Knistern), weil der Schädel hohl ist. Die Kugel geht schnell durch, aber das weiß man erst hinterher“. Die Aussage führte zu heftigen Protesten in den sozialen Netzwerken. Hunderte Nutzer wiesen auf die Ermordung eines 14-jährigen Schülers vor wenigen Wochen in San Cristóbal hin. Kluiver Roa war am Rande einer Demonstration von einem Polizeibeamten mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet worden.

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US-Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen, Vorsitzende des Unterausschusses für den Nahen Osten und Nordafrika, verurteilte die Worte von Chaderton. „Ich verurteile die abscheuliche und verwerfliche Aussage des venezolanischen Botschafters bei der OAS, Roy Chaderton. Diese Aussagen belegen die wahre Natur des venezolanischen Regimes. Sie verkörpern die Verachtung, die Chaderton für die Menschenrechte, Freiheit und Demokratie empfindet. Die Worte sind das Ergebnis einer permanenten Aufhetzung durch Maduro. Es gibt einfach keinen Platz für den Vertreter eines Landes, der solche ekelhaften und entzündlichen Aussagen macht. Ich fordere die OAS und alle verantwortlichen Nationen dazu auf, ihre Stimme hinsichtlich dieses Kommentars zu erheben und die Menschen in Venezuela bei ihrem Kampf um Demokratie und Menschenwürde zu unterstützen“, so Lehtinen. Gleichzeitig gab sie bekannt, dass sie das US-Außenministerium bitten wird, das Visa für Chaderton zu widerrufen.

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  1. 1
    Inge Alba

    Lasst ihn doch einreisen, wo ist das Problem, und wenn der Hurensohn da ist, dann findet ihr auch einen Grund ihn für die nächsten 20 Jahre hinter Gitter zu bringen, nicht immer so zimperlich Herrschaften in den USA.

  2. 2
    der Reisende

    Schneidet einfach diesem Bastard seine überflüssigen …. ab und serviert diese ihm zum Frühstück.

  3. 3
    der Sachse

    Visa weg und Konten einfrieren.

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