Venezuela: 50 Personen auf der „Isla de Magarita“ ermordet

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In den letzten 16 Jahren hat sich die Kriminalität in Venezuela fast versechsfacht (Foto: GoV)
Datum: 21. April 2015
Uhrzeit: 16:07 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Auswärtige Amt rät bei Reisen in das südamerikanische Land Venezuela weiterhin zu erhöhter Aufmerksamkeit. Demnach muss vor allem in den Städten jederzeit mit Demonstrationen und gewalttätigen Auseinandersetzungen gerechnet werden, bei denen in der Vergangenheit wiederholt auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Hintergrund ist insbesondere die sich verschlechternde Wirtschafts- und Versorgungslage. Auch im Hinblick auf die verbreitete erhöhte Gewaltkriminalität, der auch Ausländer zum Opfer gefallen sind, ist besondere Vorsicht erforderlich.

Auf der Ferieninsel Margarita besteht die Gefahr bewaffneter Raubüberfälle, auch in Hotelanlagen und bei begleiteten und organisierten Gruppenexkursionen. Als besonders gefährlich gelten das Zentrum von Porlamar und die Küstenorte Playa El Agua und El Yaque. Am Montag (20.) gab Vizeadmiral und Leiter für strategische Verteidigung, Víctor Ortiz Rojas, bekannt, dass in diesem Jahr bereits 50 Menschen auf der Isla ermordet wurden.

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  1. 1
    paulo

    die bestbewaffneten sind die banditen, später kommen dann die guardia national und amschluss die verschiedenen polizeiorganisationen. nehmen wir an „all dieser bewaffneteen sind krähen“

    HAT DENN SCHON JEMALS EINE KRÄHE DER EINER ANDERN EIN AUGE AUSGEHACKT?

    DIESE MEINE FREUNDE SIND DIE GRÜNDE FÜR DIE VIELEN TOTEN INVENEZUELA !

    DA MAN MIT MORT UND TOTSCHLAG MEHR VERDIENEN KANN ALS MIT ARBEIT, WIRD SICH DARAN AUCH NICHTS ÄNDERN !

  2. 2
    der Sachse

    Deshalb waren wir 2010 das letzte Mal auf dieser schoenen Insel. Damals schon erkennt, das es so kommen wird. Traurig aber wahr.

  3. 3
    Jens Wulf

    Ich habe persönlichen, intensiven Kontakt mit Venezuela, war seit 1988 mehrfach dort, spreche Spanisch und sehe jeden Tag in Deutschland TELESUR, den Sender der derzeitigen Regierung. Zu empfangen ist er auf EUTELSAT, auch HOT-BIRD genannt, leider nicht auf ASTRA, was jeder Deutsche hat, der über Satellit TV sieht. Ich sehe auch die kritischen spanischen TV-Sender, die im Gegensatz zu TELESUR auf der Seite der Opposition stehen. Mein Fazit: Die Bevölkerung von Venezuela ist arm dran! Sie kann die jetzige Regierung wählen, was sie seit ca.1990 immer tut. Diese hat ein gutes Herz, aber keine wirtschaftliche Kompetenz. Wie alle Kommunisten kümmert sie sich um die Armen, die Unterschicht; mittels Planwirtschaft. Alternativ kann die Bevölkerung die Opposition wählen. Diese hat, weil die Oberschicht vertretend, ökonomische Kompetenz, sorgt sich aber nur um das Wohl der Reichen. Um die Mittelschicht kümmert sich gar niemand. Alles schade!

    • 3.1
      der Sachse

      Hallo Her Jens Wulf, ich finde es gut, dass Sie Venezuela besser kennen als der „otto-Normalverbraucher“ in Deutschland. Ich kenne Venezuela auch sehr gut, denn ich lebe in Caracas bereits ueber 8 Jahre. Die Regierungsmitglieder hier sind keine Kommunisten, das waere ja noch auszuhalten. Hier zaehlt nur das Parteibuch nichts anderes. Hier treffen Sie auf Inkompetenz, Grossmannssucht, Egoismus, Dummheit u.v.m. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und habe dieses Regime erlebt, welches auch zum Teil „Schlimme Finger“ waren. Was hier abgeht ist ein Zahn schaerfer. Die Bevoelkerung ist der Regierung egal, sonst wuerden sie die Probleme erkennen, anpacken und loesen. Die Probleme, deren Ursachen werden schlicht und einfach ignoriert, negiert und Schuld haben immer die Anderen. Das sich die Opposition nur im die Oberschicht kuemmern wuerde glaube ich nicht, sie haben schon erkannt, das fuer ein besseres Venezuela nur einen gemeinsamen Weg gibt, mit allen Schichten der Bevoelkerung. Letzte Woche gab es in 2 Familien meiner Kollegen 3 Morde. Die Kriminalitaet ist hier sehr hoch, ,ebenso die Inflation. Dabei hat dieses Land enormes Potential und blutet aus.

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