Lateinamerika: Chile setzt auf Mautlösungen aus Österreich

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Kapsch TrafficCom stärkt damit in Chile seine Position als marktführender Zulieferer für elektronische Mautlösungen (Foto: Kapsch)
Datum: 05. Mai 2015
Uhrzeit: 15:58 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) hat sich über eine Tochtergesellschaft zwei Folgeaufträge in Chile gesichert. Zum einen wird der innerstädtische Teil der berühmten Panamericana durch Santiago de Chile mit drei neuen Mautbrücken ausgebaut. Zum anderen liefert Kapsch 400.000 On-Board Units für neu registrierte Fahrzeuge. Kapsch TrafficCom stärkt damit in Chile seine Position als marktführender Zulieferer für elektronische Mautlösungen. Das chilenische Infrastrukturprogramm startete in den frühen 1990er Jahren, wird großteils in Form von Public-private-Partnerships umgesetzt und refinanziert sich durch die Mauteinnahmen.

Die drei neuen Mautbrücken im Großraum Santiago de Chile sollen im Laufe des Jahres 2015 in Betrieb genommen werden. Die modernen MLFF-Single-Gantries ermöglichen die Fahrzeugerkennung und -klassifizierung, Erkennung der vorderen und hinteren Kennzeichen sowie die Kommunikation mit der On-Board Unit (OBU) über nur eine einzelne Mautbrücke. Mit nunmehr 31 derartigen Brücken garantiert Kapsch die reibungslose Abwicklung der Gebührenerhebung im laufenden Verkehrsbetrieb. Die neuen Mautbrücken wurden einzeln im Rahmen von Neuaufträgen bestellt und werden zu Konditionen eines mit dem Betreiber Autopista Central bestehenden Rahmenvertrages geliefert. Der Konzessionär betreibt die längste und verkehrsreichste Stadtautobahn in der chilenischen Hauptstadt. Die Region Santiago profitiert von den aus Mauterlösen finanzierten Infrastrukturmaßnahmen der chilenischen Regierung.

Die Lieferung der 400.000 zusätzlichen On-Board Units zur Mauterhebung wurde im Rahmen eines Neuauftrags durch die Constanera Group realisiert und startet im September 2015. Der Straßenbetreiber unterhält zwei der wichtigsten Stadtautobahnen im Großraum Santiago sowie mehrere Überland-Autobahnen. Die On-Board Units von Kapsch arbeiten auf Basis der DSRC-Technologie (Dedicated Short-Range Communication, Mikrowellenkommunikation) und eignen sich sowohl für den Einsatz in der Bemautung von mehreren Fahrspuren im laufenden Verkehr als auch für die traditionelle Verwendung in einzelnen Mautspuren. Gerade in Chile ist die Interoperabilität unterschiedlicher Mauttechnologien unerlässlich. Dank des revolutionären Design-Ansatzes ist die neue Generation der On-Board Units von Kapsch um 50 Prozent kleiner und leichter, leistungsfähiger sowie anwender- und umweltfreundlicher.

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