Peru: Nachtbetrieb am Machu Picchu nicht ausgeschlossen

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Weltberühmte Inka-Zitadelle Machu Picchu (Foto: Alex Proimos)
Datum: 13. Juli 2015
Uhrzeit: 19:50 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Rund eine Millionen Besucher pro Jahr bestaunen die peruanische Inka-Zitadelle Machu Picchu. Laut Ricardo Ruiz Caro, Leiter der Direktion für dezentrale Kultur von Cusco, erhalten die zu den neuen sieben Weltwundern zählenden Ruinen pro Tag durchschnittlich 3.300 ausländische und peruanische Touristen. Was Machu Picchu so einzigartig macht, ist seine Lage: Auf 2.400 Meter Höhe, über dem Tal des Urubamba-Flusses, bedecken die schiefergrauen Wände, Treppen und Türstürze mehrere Hügel mit subtropischer Vegetation. Da offiziell nicht viel mehr als 2.500 Menschen am Tag die Ruinen besuchen dürfen, hat der Touristenansturm schon längst seine Grenzen erreicht.

Aus diesem Grund erwägen die Behörden eine Reihe von Mechanismen, um die „Balance“ im Bereich der Zitadelle zu verteilen. Ruiz Caro schloss dabei die Möglichkeit eines Besuchs zur Nachzeit nicht aus. „Wir sollten/müssen analysieren, ob der Nachtbetrieb den sehr sensiblen Bereich der biologischen Lebenssysteme verändert. Wir glauben allerdings nicht, dass es kurzfristig zu einem Nachtbetrieb kommen wird“, so Ruiz, der von der Notwendigkeit eines neuen Management-Modells spricht.

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