Venezuela: Festnahmen und Abschiebungen an der Grenze zu Kolumbien – Update

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Maduro kündigte den Einsatz einer "speziellen Operation" an, um die Angreifer festzunehmen (Foto: Archiv)
Datum: 23. August 2015
Uhrzeit: 13:19 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die venezolanischen Behörden haben nach eigenen Angaben am Samstag (22.) acht mutmaßliche Paramilitärs an der Grenze zu Kolumbien festgenommen und 185 undokumentierte Kolumbianer abgeschoben. „Wir nahmen acht Personen, sechs Erwachsene und zwei Jugendliche, fest. Bei den Personen handelt es sich vermutlich um kolumbianische Paramilitärs der Los Urabeños“, gab der Gouverneur von Táchira (Westen), José Gregorio Vielma, bekannt.

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Wegen einer Schießerei zwischen Soldaten und Drogenschmugglern hat Venezuela die Grenze zu Kolumbien für 72 Stunden geschlossen, Präsident Maduro erklärte den Ausnahmezustand. In der Grenzregion blüht seit vielen Jahren der Schmuggel von Benzin und Lebensmitteln. Mehr als 2.000 Soldaten der Bolivarischen Nationalen Streitkräfte sind seit Samstag auf der Suche nach Paramilitärs, Schmugglern und anderen Verbrechern und werden nach Angaben des venezolanischen Staatsoberhauptes „Haus für Haus“ im Grenzgebiet durchsuchen.

Update 24. August

Am Sonntagnachmittag (Ortszeit) gab Gouverneur José Gregorio Vielma bekannt, dass 1.012 kolumbianische Staatsangehörige, die sich illegal in Venezuela aufgehalten haben, in ihr Heimatland deportiert wurden.

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  1. 1
    Hombre

    Interessant…warum nicht die FARC? ahh…die versorgen den Miraflores ja mit Drogen!

    verständlich, dass man dann die Los Urabenos nimmt!

  2. 2
    gringo

    Nur die größten Verbrecher- MAD DURO mit seiner Bande- wurde
    mal wieder nicht abgeschoben!!!!!!!!

  3. 3
    der Reisende

    deportiert das Wort kennen wir doch aus der Geschichte unserm geliebten Heimatland Deutschland.
    Auch die Häuser der Juden wurden damals gekennzeichnet genauso wie gestern die Häuser der Kolumbianer gekennzeichnet wurden.
    http://www.maduradas.com/al-estilo-nazi-militares-venezolanos-marcarian-como-nazis-casas-de-colombianos-en-frontera/

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