„Saubere“ Parlamentswahlen in Venezuela: „Chavistas werden dem Erdboden gleichgemacht“

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Der peruanische Schriftsteller und Nobelpreisträger für Literatur: Jorge Mario Pedro Vargas Llosa (Foto: Llosa)
Datum: 04. November 2015
Uhrzeit: 10:03 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Für den 6. Dezember sind im südamerikanischen Land Venezuela Parlamentswahlen geplant. 113 Abgeordnete werden in 87 Wahlkreisen gemäß Mehrheitswahlsrecht gewählt. 51 Sitze werden nach dem Verhältniswahlrecht in den 23 Staaten Venezuelas und dem Hauptstadtdistrikt vergeben, weiterhin sind drei Mandate für die indigene Bevölkerung vorgesehen. Am Sonntag (1.) gab die Oppositionspartei Primero Justicia (PJ) bekannt, dass die aktuellen Ergebnisse von fünf verschiedenen Meinungsforschungsinstituten einen Vorsprung zugunsten der Kandidaten der Oppositionsparteien zur Regierung von 20 bis 30 Prozent aufweisen. In einem Interview wies auch der peruanische Literaturnobelpreisträger (2010) Jorge Mario Pedro Vargas Llosa darauf hin, dass nur ein Wahlbetrug den Sieg der Opposition verhindern kann.

„Sollte die Transparenz im Wahlprozess gewährleistet sein, würde die Opposition aufgrund der hohen Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung bequem gewinnen und die Chavistas dem Erdboden gleichmachen. Dass das Regime keine internationalen Wahlbeobachter zulässt, spricht allerdings Bände über die Absichten der Regierung“, so der lateinamerikanische Romancier und Essayist im Interview mit dem Portal „Gente Today“.

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  1. 1
    Caramba

    Liebe Redaktion, sollten die Chavistas tatsächlich – wie von MadBurro himself prognostiziert, laut Latina-Press – mit um die 62% „gewinnen“, veröffentlicht ihr dann ein paar meiner alten Kommentare?
    Ich komm mir schon vor wie Cicero mit Karthago….ceterum censeo 62%….*gg*

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