Früchte der „Revolution“ in Venezuela: Drei Tage Arbeit für 30 Eier

eier

Irrsinnspolitik hat Venezuela in den Ruin getrieben (Foto: Twitter)
Datum: 04. November 2015
Uhrzeit: 17:47 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela herrscht seit Amtsantritt von Präsident Maduro Versorgungsnot bei Zucker, Fleisch und anderen Grundnahrungsmitteln. Der glanzlose Nachfolger von Hugo Chávez ist lediglich Verwalter der Krise, regiert mit Dekreten und gibt regelmäßig Beschuldigungen und Verschwörungstheorien von sich. Das linksgerichtete Regime ist dafür verantwortlich, dass Venezuela eine der höchsten Inflations- und Kriminalitätsraten der Welt hat, zudem ist die Landeswährung nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt wird. Eine Packung Eier (30 Stück) ist der neue Star in den sozialen Netzwerken Venezuelas. Diese wird in verschiedenen Supermärkten für 1.128,63 Bolívares verkauft.

Der Mindestlohn liegt seit dem 1. November bei 9.648,16 Bolívar, auf dem Parallelmarkt gibt es dafür gerade einmal 14 US-Dollar. „Das gibt es nur in Venezuela. Die Revolution hat es geschafft, dass drei Tage Arbeit für den Kauf von 30 Eiern erforderlich sind“, witzelten die Nutzer in den sozialen Netzwerken „Twitter“ und „Facebook“.

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  1. 1
    Caramba

    1,42 USD, erscheint mir ein fairer Preis f. 30 Eier. Der Preis ist nicht das Problem……

    • 1.1
      claudia

      stimmt, 1.42 USD ist kein problem. aber für venezulaner ohne USD ist es ein vermögen!

      • 1.1.1
        Caramba

        Was genau das ist, was ich ausdrücken will. Nicht der Preis ist das Problem……

      • 1.1.2
        joah

        Preis kontra Wert: Der Preis ist definitiv das Problem, der Devisenunterschied gleich mit. Gleiches gilt noch zusätzlich für das Verhältnis der Lebenshaltungskosten, was dem Produkt einen anderen Wert zuordnet, welches es nicht inne hat.

        @ Caramba: doch, der Preis ist das Problem (mitsamt allen restlichen Verhältnissen). claudia lag deutlich näher dran

  2. 2
    gringo

    Da kann man noch nicht mal Eier kaufen, um diese Verbrecher zu bombadieren,
    typisch Sozialismus.

  3. 3
    hugo

    wo gibt es den Eier ?

    die bevölkerung hatt keine. und im supermarkt gibt es auch keine.
    schon 4 wochen keine gesehen.

  4. 4
    der Sachse

    In Caracas werden EIER noch verkauft. Die Betonung liegt auf „noch“. Auch hier werden die Lebensmittel immer weniger und die Preise immer hoeher!!!!

    • 4.1
      joah

      Dauert nicht mehr lange, keine „Sorge“.

      Gruß an den Heimat- und Sprachverwandten

  5. 5
    der Sachse

    Die „sozialistische Wartegemeinschaften“ entwickeln sich weiter, es werden immer mehr, bis zu 500 laufende Meter und mehr.

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