Venezuela: Verfassungsänderung zur Amtsenthebung von Präsident Maduro

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Präsident Maduro lebt in einem Paralleluniversum, manövriert sich und den längst gescheiterten „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ auch international immer weiter ins Abseits (Foto: Archiv)
Datum: 16. Februar 2016
Uhrzeit: 16:16 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Angesichts der sich weiter verschärfenden Krise in Venezuela drückt die venezolanische Opposition bei ihrem Kampf gegen Staatschef Nicolás Maduro aufs Tempo. Vor einer Woche gab die von der Opposition kontrollierte Nationalversammlung bekannt, in den nächsten Tagen verschiedene und konkrete Vorschläge zu präsentieren, um Maduro aus dem Amt zu drängen. „Wir können nicht mehr länger warten und werden bereits in den nächsten Tagen einen konkreten Vorschlag einbringen, um diese nationale Schande (Regierung) aus dem Amt zu drängen“, gab Parlamentspräsident Henry Ramos Allup am Freitag (12.) auf einer Pressekonferenz bekannt. In einem Interview vom Montag (15.) teilte Ramos mit, dass eine Verfassungsänderung der schnellste Weg sei, um Maduro vom Amt zu entfernen.

Ramos schlägt ebenfalls vor, die Amtszeit der Nationalversammlung und des Obersten Gerichts zu verkürzen. „Eine Verfassungsänderung ist der schnellste und der am wenigsten komplizierte Weg. Für ein Abwahl-Referendum benötigen wir nur eine einfache Mehrheit des Hauses und anschließend wird der Volkswille darüber entscheiden, ob Maduro gehen muss“, so Ramos.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Wie aus einer undichten Stelle verlautet, soll Maduro, hinter dem Rücken der PSUV-Bande, insgeheim seinen Rücktritt verhandeln. Er soll bei Regierungen vier verschiedener, nicht genannter Staaten angefragt haben, ob sie ihm Asyl gewähren mit Garantie der Nichtauslieferung an Venezuela, sollte von dort ein solcher Antrag gestellt werden.

    Die Quelle hat sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen. Bei dieser Meldung allerdings bin ich skeptisch. Doch selbst Disodado Cabello war heute in der AN während eines Kreischanfalls einem Kollaps nahe. Es fragt sich, wie lange seine Gesundheit dem aktuellen Druck noch standhält?

  2. 2
    don ewaldo

    Die Ratten verlassen das sinkende Schiff,der beste Weg ist,die ganze Bande zu eleminieren,es ist schwer genug ,das Elend vom Tisch zu bekommen.wenn Gott will,begreift das Volk,um welche schwerwiegende Entscheidung es geht. “ Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. 3
    Gringo

    Mit diesen Verbrechern habe ich kein Mitleid.
    Hoffentlich findet der Mad Burro kein Land für Asyl.

    • 3.1
      Der Reisende

      Nun beginnt der zweite teil des Westerns HÄNGT IHN HÖHER

  4. 4
    kefchen

    er wird wohl beim Väterchen fidel Asyl bekommen, die haben ja Cuba jahrelang mehr wie unterstützt.

    • 4.1
      Martin Bauer

      Das ist natürlich der naheliegendste Gedanke. Nur…
      • lebt Väterchen Fidel überhaupt noch? Insider schwören, er sei schon lange tot und nur noch eines seiner vielen Doubles sei noch am Leben.
      • Brüderchern Raoul hatte vor ca. 2 Wochen verkündet, dass er aus Alters- und Gesundheits-Gründen sein Amt als Staatsoberhaupt bald niederlegen will. Und falls er nicht will, wird die Natur wohl nachhelfen… Von ihm wäre für Maduro auch nichts mehr zu holen.
      • Wenn dann beide Castros endgültig dem Müll der Geschichte angehören, wer, in Kuba, sollte sich dann für eine Mega-Niete einsetzen, die langfristig aufgepäppelt und dann ausgesandt wurde, um Venezuelas Geschicke im Sinne Havannas zu lenken und dabei auf das Jämmerlichste versagt hat? Ich denke, Castro’s Erben werden mehr mit Gegenwart und Zukunft beschäftigt sein, als mit einem peinlichen Fehrgriff der Vergangenheit. Es sei denn, man will Maduro für sein Versagen selber zur Verantwortung ziehen.
      • Und dann steht schliesslich noch die Option zu Freiheit, Demokratie und Wohlstand für Kuba im Raum und wird wohl bald vehement an seine Pforten pochen, von aussen und von innen. Für einen flüchtigen Verbrecher mit rotem Parteibuch ist das wie Weihwasser für den Teufel.

      Er könnte zum Islam konvertieren und sich IS anschliessen, wenn die einen solchen Waschlappen nehmen. Das kann aber auch nach hinten losgehen. Lieber Arm dran als Kopf ab! Also nach Nord-Korea!

  5. 5
    don ewaldo

    Es ist nur noch peinlich,solch eine Niete als Präsidenten zu bezeichnen,eine Schande für das ganze Land.
    Der Venezolaner sollte sich mal an seinen Stolz erinnern,So viel Negatives hat noch keiner geschafft,der Star war allerdings Chavez,nur hat der sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht,Auf jeden Fall ht das Wort Robolucion eine neue Qualität bekommen !!!!!!!
    Maduro sollte auf der Müllkippe der Weltgeschichte entsorgt werden.ist kein Ruhmesblatt !!!
    Er ist universal einsetzbar,man kann Ihn für nichts gebrauchen………………….

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