Venezuela: Henrique Capriles bittet Argentinien, Paraguay und Brasilien um Hilfe – Update

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Capriles wurde in der paraguayischen Hauptstadt Asunción von Präsident Horacio Cartes empfangen (Fotos: Capriles/José Rodríguez)
Datum: 13. Juni 2016
Uhrzeit: 17:53 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski hat am Montag (13.) eine Südamerika-Tour begonnen. Capriles sucht internationale Hilfe bei der Verteidigung der demokratischen Rechte und der Verfassung in seinem Heimatland. In der paraguayischen Hauptstadt Asunción wurde er dabei von Präsident Horacio Cartes empfangen, im Anschluss ist ein Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri in Buenos Aires geplant.

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„Wir kommen, um die Region um Hilfe zu bitten. Wir wollen, dass die Staatenbündnisse Mercosur und UNASUR von Maduro verlangen, dass dieser die Verfassung respektiert. Dies ist die einzige Lösung der sozialen Krise, mit der wir in Venezuela leben. Die Bevölkerung will den Rückruf von Maduro, um Zeit zu gewinnen manipuliert das Regime internationale Gremien. Wir lehnen jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Venezuela ab. Für die Lösung der Probleme in unserem Land sind einzig die Venezolaner zuständig. Venezuela befindet sich am Rande einer sozialen Explosion, die sich auf den ganzen Kontinent auswirken wird. Eine Tatsache sollte in jedem Fall klar sein: Maduro spricht schon längst nicht mehr im Namen unserer Nation. 80% der Venezolaner wollen die aktuelle Situation ändern und 70% unterstützen das Abwahlreferendum. Es ist Zeit für Werte und Prinzipien. Wir brauchen Sie in jeder Hinsicht (Länder Lateinamerikas). Helfen Sie bei der Öffnung eines Kanals, damit endlich humanitäre Hilfe Venezuela erreicht“, so Capriles.

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Der Gouverneur des Bundesstaates Miranda wies erneut darauf hin, dass der Dialog in Venezuela unabdinbgbar (nicht verhandelbar) mit der Aktivierung des Referendums gegen Maduro zusammenhängt. „Wir können nicht von Dialog sprechen, wenn friedliche Demonstrationen von staatlichen Organen verdrängt werden. Die Maduro Regierung zerstört die Kultur des Dialogs, wir sind ständigen Konfrontation ausgesetzt“.

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Update

Capriles ist von Präsident Mauricio Macri empfangen worden, das Gespräch fand hinter verschlossenen Türen statt. „Venezuela ist nicht allein! Danke Präsident Macri“, so Capriles. Im Anschluss reist der Oppositionsführer nach Brasilien weiter.

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  1. 1
    Der Reisende

    Diese Reise haette sich Capriles sparen koennen den da kommt sowieso nichts dabei raus.
    Die einzigen die das Problem regeln koennen sind die Venezulaner selbst.
    Nehmt mal eure Beine in die Haende und marschiert gemeinsam nach Miraflores und zieht die rote Bande aus ihrem Loch an den Harren raus.

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