Hyperinflation in Venezuela: Eine Woche Arbeit für einen Karton Eier

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Ein Karton mit 30 Eiern ist der neue Star in den sozialen Netzwerken Venezuelas (Foto: Twitter)
Datum: 10. Oktober 2016
Uhrzeit: 19:10 Uhr
Leserecho: 16 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela herrscht seit Monaten Versorgungsnot bei Zucker, Fleisch und anderen Grundnahrungsmitteln. Präsident Nicolás Maduro ist lediglich Verwalter der Krise, regiert mit Dekreten und gibt regelmäßig Beschuldigungen und Verschwörungstheorien von sich. Das linksgerichtete Regime ist dafür verantwortlich, dass Venezuela eine der höchsten Inflations- und Kriminalitätsraten der Welt hat, zudem ist die Landeswährung nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt wird. Ein Karton mit 30 Eiern ist der neue Star in den sozialen Netzwerken Venezuelas.

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Dieser wird in Puerto La Cruz (Bundesstaat Anzoátegui) für 4.068 Bolívares verkauft, der Mindestlohn liegt seit dem 1. September 2016 bei 22.576 Bolívar. Für den Erwerb muss der venezolanische Bürger fast eine Woche arbeiten.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Wenn ich sehe, was manche Venezolaner in einer Woche so arbeiten, da ist der Gegenwert von 30 Eiern gar nicht so wenig…

    • 1.1
      Harald Ahr

      du bist einfach nur ein dummer Mensch

      • 1.1.1
        Martin Bauer

        Und du hast anscheinend noch niemals Venezolaner bei der Arbeit erlebt.

      • 1.1.2
        hansrambo

        Ja das bist du… Harald.( zitat , Harald Ahr
        11. Oktober 2016
        du bist einfach nur ein dummer Mensch) Harald Ahr. Einzigartig bist du aber nicht, gibt ja noch ne menge mehr von euch abstaubern.Nur die realität ist anders mein Sohn.

    • 1.2
      Manfred Weber

      Harald Ahr: Wohnzimmerpupser, sicherlich aus Deutschland….aber Fresse über Venezolaner

      • 1.2.1
        Martin Bauer

        Falsch! Ich spreche aus Jahrzehnten der Erfahrung vor Ort, bin Teil einer venezolanischen Familie und habe anscheinend umsonst „manche“ eingefügt. Aber so eine dummfreche, ordinäre Sprache erlaube ich mir nicht.

    • 1.3
      Beli

      Denkst du bevor du sprichst???

  2. 2
    Don Ewaldo

    Es ist doch gar nicht mehr wichtig,in Zahlen etc. zu denken oder zu Rechnen,das Elend ist greifbar.
    Irgend wie hat man dem Volk das Gehirn genommen,mir scheint,die Leute haben das Gefühl für die “ ZUKUNFT“ ???? übrigens ein Fremdwort,verloren..

    • 2.1
      Der Reisende

      Don Ewaldo welches Gehirn ?????
      wenn ich Maduro waere ich wuerde das ach so gloria pravo pueblo nur noch mit Eiern bezahlen und die wuerden diesen Eiersalat mit weit aufgerissenem Mund auch noch schlucken.

  3. 3
    Der Bettler

    Auf der Isla kostet ein Karton 4200.- Bs Ist auch für uns Ausländern gar nicht mehr so lustig.

    • 3.1
      Martin Bauer

      Das wären 0,13€ pro Ei, bei einem EInkommen in EURO und halbwegs fairem Wechselkurs. Das ist ja nun wirklich nicht viel! Die Rechnung sieht natürlich verheerend aus für den, der sein Einkommen in BsF bezieht.

      • 3.1.1
        babunda

        wir hier in panama bezahlen fuer 12 eier 2,25$, alle preise werden sich in vene international anpassen müssen, auch der Strom, das fernsehen, das benzin eben alles ist noch zu billig, der Staat kann sich das subventionieren nicht mehr leisten. der Chavismus hat das land zerstört, jetzt muß für diese Dummheit das ganze Volk büsen. die menschen haben aber noch immer nicht begriffen, dass das dicke Ende noch kommt ende nächsten jahr soll die inflation auf 2200% steigen.kein mensch geht auf die straße und macht einen Generalstreik, es wird noch eine massenabwanderung geben.

      • 3.1.2
        Martin Bauer

        In welcher Form sollen sich die Preise anpassen? Am Wechselkurs, den die Regierung zugrunde legt? Daran orientieren sich die Löhne. So verdient der Arbieter und normale Angestelle theoretisch ein paar Hundert im Monat. Gemessen am Kurs des Paralelo verdienen sie so gut wie nichts. Auch für die Preise gibt es zwei Parallel Welten. Importware muss einfach den Wert in Devisen auf dem Schwarzmarkt zugrunde legen, sonst gäbe es keine mehr. Das gilt zwangsläufig auch für alle Artikel, die importierte Rohstoffe oder Komponenten enthalten. Erzeuger und Verkäufer einheimischer Produkte orientieren sich nur all zu oft an diesem Level, lediglich aus schierer Geldgier.

        Von der Regierung subventionierte Produkte könnten kostenlos sein, da die Halunken niemals den Lieferanten bezahlen. Viel Zukunft hat diese Methode nicht, es sei denn, sie finden einen neuen Planeten zum Einkaufen. – Benzin ist ein Sonderfall. Das war schon immer ein Geschenk ans Volk. Warum auch nicht? Es ist ja angeblich der Eigentümer des Rohöls!. Allerdings würde ich den Literpreis auf 3.000BsF erhöhen und erst wieder langsam senken, wenn die Leute gelernt haben, den Motor aus zu schalten, wenn ihr Fahrzeug für mehrere Minuten stillsteht.

      • 3.1.3
        babunda

        es gibt noch viele alte Jeeps und Amisschlitten mit 8 Zylindermotoren, die 25-30 Liter verbrauchen, das sind die Auswuechse vom billigen Benzin, kein einziges Land kann seine Produkte verschenken weit unter den Herstellpreis, schon gar nicht Venezuela, diese 12 Milliarden die der Staat dafür bezahlt, könnten für Nahrungsmittel verwendet werden.
        Man sieht an Argentinien, Brasilien wird folgen, das Strom und vieles andere steigt, auch in USA steigen ständig die Preise.

  4. 4
    ehrental

    sind am niedrigen ölpreis auch die venezolaner schuld? die folgen haben sie jedenfalls zu tragen. auch eine neue regierung wird den ölpreis nicht schlagartig anheben können.

    • 4.1
      Martin Bauer

      Für das venezolanische Volk hat der Ölpreis doch keinerlei Bedeutung, da nicht nur die Netto-Gewinnen sondern die Brutto-Einnahmen von der PSUV-Bande praktisch komplett eingesackt und auf ausländischen Privatkonten versteckt werden. EIn niedriger Ölpreis kann demnach nichts Schlechtes für Land und Leute bringen, denn er schwächt die Verbrecher an der Macht und macht sie weniger attraktiv für skrupellose „Entwicklungshelfer“ und „Consulter“ der LINKE.

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