Peru: Erster Luxus – Nachtzug in Südamerika startet im Mai 2017

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Der erste Luxus - Nachtzug in Südamerika verkehrt auf einer der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt (Fotos: belmond-andean-explorer)
Datum: 15. Oktober 2016
Uhrzeit: 15:17 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Ab Mai 2017 nimmt der „Belmond Andean Explorer“ seinen Betrieb auf. Dies gab das Unternehmen „Peru Belmond“ am Dienstag (11.) bekannt und betonte, dass der erste Luxus – Nachtzug in Südamerika auf einer der höchstgelegenen Bahnstrecken der Welt verkehrt. Der für 48 Gäste ausgelegte Zug fährt durch einige der atemberaubendsten Landschaften der Welt, wird die peruanischen Anden auf einer maximalen Höhe von 4.476 Meter über dem Meeresspiegel überqueren und auf der bis zu 688 Kilometer langen Strecke Cusco (Zentrum des peruanischen Andenhochlandes) mit Arequipa und dem Titicacasee in Puno verbinden.

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Den Passagieren stehen verschiedene Luxus-Kabinen zur Verfügung, sowie ein Speisewagen, Sternwarte, eine Bar und ein Spa-Bereich. Insgesamt werden vier Routen angeboten, Ticketpreise liegen inclusive Mahlzeiten, Getränke und Ausflüge bei 480 US-Dollar pro Person und pro Nacht.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Ein Luxuszug mit Sternwarte für nur 48 Fahrgäste…? Kein Wunder, wenn sich die Einwohner dann dem Sozialismus zuwenden!

  2. 2
    oliriwa

    Ich bin mal mit dem Zug 10 Std. von Juliaca nach Cusco gefahren Sollte daß das gleiche Niveau sein, sollte die Betreiber den Nutzern noch Geld für die Nutzung bezahlen. Das ist nicht zu beschreiben und mit unseren Maßstäben bei weitem nicht zu vergleichen, 10 Stunden nur hin und her schaukeln, nie wirkliche Ruhe und eine Zirkusreife Leistung beim Essen, das Glas Inka Cola festhalten bis es zu Ende ist sonst Flugeinlage.In Cusco angekommen hat man sich gefühlt als wäre man dem Schleudergang einer Waschmaschine entstiegen. Am nächsten Tag sollte man unbedingt eine Massage buchen, die normaler Weise die Zuggesellschaft zahlen müsste. Also, letztendlich sollten die Peruaner oder besser gesagt die ausländischen Betreiber dieser Eierschaukeln mal dafür sorgen, daß man für sein sehr teures Geld auch eine adäquate Leistung bekommt, will heißen eine moderne Schienentrasse und nicht so ein schlabbriges Schienennetz wo Gebissträgern alles aus dem Gesicht fällt. Was nützt mir ein Luxuszug wenn das Schienennetz Marode und unter aller Sau ist? So wie dort ist man hier in Europa um 1900 gefahren, Leistung und Preis stimmen bei weitem nicht.Hier fahre ich von Bonn bis Frankfurt/Main für 25 Euro in einer Stunde mit ca 250 km/h und habe eine Tasse Kaffee vor mir stehen. Klar muß ich nicht in den Anden mit 250 km/h, durch die Gegend heizen, aber ruhiges entspanntes dahingleiten in Atemberaubenden Landschaften sollte bei diesen hohen Preisen Standard sein und nicht die Abzocke, erst Investieren und dann kassieren verehrte Betreiber.

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