Peru: Siemens modernisiert Metrolinie in Lima

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Intelligente Metrosysteme lassen immer mehr Menschen immer weniger warten (Foto: Siemens)
Datum: 04. Januar 2017
Uhrzeit: 13:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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Siemens rüstet die komplette Bahnstromversorgung des rund neun Kilometer langen ersten Abschnitts der Metrolinie 1 in Lima auf. Durch moderne Energieversorgung, Aufrüstung der bestehenden Oberleitungsanlagen sowie Elektrifizierungsumbau in den Betriebshöfen werden sowohl die Verfügbarkeit als auch die Wirtschaftlichkeit der Bahnstrecke erhöht. Die Umrüstung erfolgt bei laufendem Betrieb.

2011 wurde Limas erste Metrolinie mit einer Länge von rund 21 Kilometern fertiggestellt. Die Linie verbindet den Südosten Limas mit dem Stadtzentrum und ermöglicht vielen Einwohnern der Landeshauptstadt deutlich verkürzte Transportwege. Der erste rund neun Kilometer lange Abschnitt der Linie 1 wurde bereits 1995 erbaut, so dass nun eine Modernisierung der Bahnstromversorgung erforderlich ist. Zum Lieferumfang von Siemens zählen die Installation, Inbetriebnahme und Instandsetzung für die Umrüstung von vier Bahnstromunterwerken und sechs Mittelspannungsschaltanlagen für die Bahnhöfe im Abschnitt von Villa El Salvador nach Atocongo. Darüber hinaus installiert Siemens eine neue Oberleitungsanlage auf der Hauptstrecke. Hinzu kommt der Ausbau des Scada-Systems (Supervisory control and data acquisition) für die Überwachung und Steuerung der Bahnstromversorgung.

Bereits 2010 elektrifizierte Siemens die erste Erweiterung der Metro in Lima und verschaffte sich damit den Markteintritt in Peru. 2013 erhielt Siemens den Zuschlag auch die zweite Erweiterung der Linie 1, die auf einem rund zwölf Kilometer langen Viadukt durch die drei Stadtteile Cercado de Lima, El Agustino und San Juan de Lurigancho führt, zu elektrifizieren. Anfang dieses Jahres folgten Aufträge für die Elektrifizierung der gesamten Metrolinie 2 sowie die rund acht Kilometer lange erste Phase der Linie 4 der peruanischen Hauptstadt. Über die zwei neuen Metrolinien werden weitere Stadtviertel sowie der internationale Flughafen an das Nahverkehrsnetz der Hauptstadt angebunden.

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