Währungschaos Venezuela: Mangel an Wechselgeld in den Geschäften

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Neue Banknoten sind seit dem 16. Januar dieses Jahres in Umlauf kommen (Foto: AVN)
Datum: 20. Januar 2017
Uhrzeit: 18:38 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Staat Venezuela geht das Währungschaos weiter. Nachdem in den letzten Tagen Millionen neuer Geldscheine im Nennwert von 500, 5.000 und 20.000 Bolívares verteilt wurden, fehlt es in den meisten Geschäften an Wechselgeld. Viele Kunden wollen ihren Einkauf mit 20.000er-Noten bezahlen (ein halbes Kilogramm Fleisch kostet 4.780 Bolívares), Münzen und Wechselgeld in kleinerer Stückelung wurde noch nicht in ausreichender Menge in Umlauf gebracht. Ebenfalls sind die meisten Geldautomaten noch nicht neu kalibriert, die neuen Banknoten müssen deshalb und nach langem Anstehen am Schalter einer Bank empfangen werden.

Am Freitag (20.) wurde bekannt, dass die Verbraucherpreise im einst reichsten Land Lateinamerikas im vergangenen Jahr um 800 Prozent gestiegen sind (vorläufige Daten der Zentralbank), so stark wie noch nie in der Geschichte des Landes. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 18,6 Prozent und damit so stark wie seit 13 Jahren nicht mehr.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gast

    Muss sich doch noch jemannd erinnern wie das Früher war??
    1.Sack Zement= 1.Kilo Fleisch
    Da braucht man koi Geld mehr……

    • 1.1
      Friedrich

      Klar, Tauschhandel ist da die einzige Möglichkeit und das geht ausserhalb der grossen Metropolen problemlos!

  2. 2
    Martin Bauer

    Und wo nimmt man den Sack Zement her…?

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