„Exodus“ aus Venezuela: Zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Peru

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Von Fremdenfeindlichkeit wird auch aus Peru berichtet, auf der Suche nach Personal werden Bürger aus Venezuela ausgegrenzt (Foto: Lázaro Ortiz Rios /WhatsApp)
Datum: 26. Januar 2018
Uhrzeit: 11:13 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Auf der Suche nach Zukunft verlassen immer mehr Venezolaner ihr Heimatland Richtung Brasilien, Ecuador, Peru, Chile, Argentinien oder Kolumbien. „Ruinator“ Nicolás Maduro hat das einst reichste Land Lateinamerikas in den Bankrott geführt, der gescheiterte „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ sorgt für einen Exodus ins Ausland. Der massive Zustrom von Flüchtlingen stößt allerdings zunehmend auf Missbilligung, aus der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta wurden bereits mehrere Venezolaner vertrieben. Von Fremdenfeindlichkeit wird auch aus Peru berichtet, auf der Suche nach Personal werden Bürger aus Venezuela ausgegrenzt.

Laut dem peruanischen Amt für Migrationen leben in Peru mehr als 100.00 Venezolaner. Insgesamt haben bereits 25.000 eine befristete Aufenthaltserlaubnis (PTP) erhalten, während 75.000 als „Touristen“ gelten.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Mark

    richtig so , Jahrzehnte haben die arroganten Venezulaner, als es ihnen noch einigermaßen gut ging mit Verachtung auf solche Länder geschaut, haben junge Frauen aus Kolumbien wie Sklaven in den Haushalten ausgebeutet, jetzt haben sie die Antwort aufm Plakat stehen!

  2. 2
    hombre_0815

    Hundert Prozent Zustimmung !!!

  3. 3
    Erwin Eintopf

    Nein, keine Zustimmung, da diese Aussage verallgemeinernd ist. Eine Cousine meiner Frau ist auch nach Peru abgehauen. Sie ist Krankenschwester von Beruf und kommt aus einer normalen Familie, die sich gar keine Hausangestellten leisten konnten.

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