Südamerikanische Regierungen besorgt über Konflikt zwischen Chávez und Uribe

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Datum: 22. Juli 2010
Uhrzeit: 23:56 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Nachbarländer fordern diplomatische Lösung des Konflikts

Nach dem Abbruch der Beziehungen zwischen Kolumbien und Venezuela zeigen sich die meisten Regierungen von Südamerika besorgt über die Eskalation zwischen beiden Ländern. Der Präsident von Bolivien, Evo Morales und sein ecuadorianischer Amtskollege Rafael Correa, verteidigten die Politik von Chávez.

Die Präsidenten von Brasilien, Argentinien, Peru und Paraguay äußerten sich besorgt über den Zusammenbruch der Beziehungen zwischen Venezuela und Kolumbien und übermittelten ihre Bedenken direkt nach Caracas. Nach Angaben aus Regierungskreisen hat die brasilianische Regierung bereits Kontakte mit Kolumbien und Venezuela eingeleitet und versucht eine Lösung zu finden.

„Ich finde die Vorfälle bedauerlich, aber wir sind davon überzeugt, dass mit der neuen Regierung in Kolumbien diese Dinge sehr schnell gelöst werden“, teilte der Präsident von Peru, Alan Garcia mit.  OAS Generalsekretär José Miguel Insulza appellierte an Chávez und Uribe und rief beide dazu auf sich zu beruhigen. „Wir werden einen Weg finden, damit beide ihre Differenzen beilegen“. Insulza erinnerte an die „gemeinsamen Ziele“, und dass „beide schon früher Krisen überstanden haben“, bei denen Lionel Fernandez, Präsident der Dominikanischen Republik, die Rolle eines Vermittlers übernahm.

Der Präsident von Bolivien, Evo Morales und sein ecuadorianischer Amtskollege Rafael Correa, verteidigten die Politik von Chavez und sicherten ihm „bedingungslose Unterstützung zu“. Morales beschuldigte Kolumbien eine „Kolonie“ der USA zu sein. „Sie sind die Lakaien des Imperialismus“, so Morales.

Ecuador macht den Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza für den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Venezuela und Kolumbien verantwortlich.

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