Andrés Oppenheimer: Flitterwochen zwischen Chávez und Santos nur von kurzer Dauer

fanchavez

Datum: 17. August 2010
Uhrzeit: 02:09 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Präsident von Venezuela kann ohne Konflikte nicht leben

Der argentinische Journalist und Kolumnist Andrés Oppenheimer teilte in San Salvador mit, dass die „Flitterwochen“ zwischen der Regierung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und des kolumbianischen Staatsoberhauptes Juan Manuel Santos nur von kurzer Dauer sein werden.

Andrés Oppenheimer ist unter anderem Kolumnist des amerikanischen „Miami Herald“, bekannter politischer Kommentator von CNN und Bestseller-Autor über lateinamerikanische Themen. Nach Meinung des politisch-ökonomischen Analysten und Spezialisten für Lateinamerika braucht Chávez den Konflikt mit Kolumbien, da er ohne Konflikte nicht leben kann.

„Er muss mit jemandem im Kampf liegen. Es ist egal ob es die Kirche, Unternehmen oder die USA sind. Er braucht diese Konflikte als Rechtfertigung  für die Aufnahme antidemokratischer Maßnahmen, mit denen er an der Macht bleiben kann“, so Oppenheimer. „Chávez und Santos sind in Wirklichkeit wie Wasser und Öl“, fügte der Pulitzerpreisträger hinzu.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    togo

    Sehr gute Analyse :-)))

    Kolumbien braucht Venezuela als Absatzmarkt. Venezuela kann sich Waren auch wo anders kaufen. Santos ist pragmatischer als Uribe. Aus diesem Grund wird Santos die Beziehungen mit Venezuela mit haltlosen Vorwürfen torpedieren.

    Und auch Venezuela will den Konflikt nicht. Ein Konflikt mit Kolumbien würde eine innere Spannung in Venezuela erzeug. Immerhin leben ca. 5 Millionen Kolumbianer in Venezuela

  2. 2
    Manfred

    Na, da wird togo ja bald den Pulitzerpreis für diese Analyse bekommen–lach mich tot.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!