Bundesentwicklungsminister Niebel besuchte Kolumbien

kolumbie

Datum: 08. November 2010
Uhrzeit: 08:52 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Sorge wegen der Gefährdung von Menschenrechtsverteidigern

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel hat nach Bolivien und Peru auch Kolumbien einen Besuch abgestattet. Im Mittelpunkt des Aufenthalts in Bogotá standen Gespräche mit dem kolumbianischen Staatspräsidenten Juan Manuel Santos Calderón sowie mit weiteren Vertretern der kolumbianischen Regierung, dem Vertreter des UN-Hochkommissars für Menschenrechte und der Wirtschaft. Darüber hinaus hat Bundesminister Niebel Projekte der deutsch-kolumbianischen Entwicklungszusammen­arbeit besichtigt.

Ziel der Reise war es, mit der Regierung über die Fortschritte bei der Bekämpfung von Gewalt und über die gemeinsamen Ent­wicklungsthemen zu sprechen. Kolumbien wird künftig einen größeren Stellenwert in der deutschen bilateralen Entwicklungs­zusammenarbeit erhalten. Ein besonderes Thema waren die Menschenrechte.

Bundesminister Niebel: „Die Lage der Menschen­rechte in Kolum­bien wird in Deutschland und in Europa sehr genau beobachtet – und es wird wahrgenommen, dass die kolum­bianische Regierung zahlreiche Maßnahmen unternommen hat, um diese Lage zu verbessern. Dennoch bleibt – auch in unserem Parlament – die Sorge um die Fälle gewaltsamen Verschwinden­lassens (nach UNHCHR-Angaben mindestens 10.000 Fälle), die Sorge wegen der Gefährdung von Menschenrechtsverteidigern, Gewerkschaftlern und Journalisten.“

Bundesminister Niebel sprach anlässlich einer Preisverleihung mit Lokaljournalisten, die eine Ausbildung durch die Deutsche Welle erhalten hatten. Darüber hinaus besuchte er in einem sozialen Brennpunkt Bogotas ein Straßenfußballspiel.

Bundesminister Niebel: „Auch bei wirklich schwieri­gen sozialen Be­dingungen kann durch Fußball ein konfliktives Umfeld verbessert werden – wenn das Fußballspiel das Miteinander durch besondere Regeln verstärkt, wenn nicht das Gewinnen, sondern das Spielen im Vordergrund steht. Fußball und Streetfootball sind hierfür hervorragende Beispiele. Wir werden diese Beispiele im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaften im Nachbarland Brasilien noch intensiver im Rahmen unserer Entwicklungszusammenarbeit aufgreifen und weiterverbreiten.“

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: bmz

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Chris

    Ok , Menschenrechte usw. und worum ging es nun wirklich bei diesem Besuch ?

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!