Wahlen in Haiti: Manigat und Martelly lehnen Neuauszählung ab

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Datum: 12. Dezember 2010
Uhrzeit: 15:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Erneuter Betrug befürchtet

In Haiti haben sich Mirlande Manigat und der Musiker Michel Martelly gegen die geplante Stimmen-Neuauszählung der Wahl vom 28. November ausgesprochen. Beide Kandidaten kritisierten, dass es keine klaren Vorstellungen über Ablauf und Fristen des Auszählungsprozesses gebe, außerdem befürchten sie nach ihren Worten einen erneuten Betrug. Regierungsfavorit Jude Celestin unterstützte den Vorschlag der Wahlkommission.

Die Wahlkommission in Haiti hatte nach der umstrittenen Präsidentenwahl eine Überprüfung des Abstimmungsergebnisses angekündigt. Mehrere internationale Organisationen, sowie Vertreter der USA oder der UNO zweifelten die Rechtmäßigkeit der Wahlen an.

Im Nachbarland der Dominikanischen Republik kommt es am 16. Januar nun vermutlich zu einer Stichwahl zwischen Mirlande Manigat (RDNP) und Jude Celestin (INITE). Die Ehefrau des früheren Präsidenten des Landes erzielte 31,37 Prozent der Stimmen, der Wunschkandidat des Amtsinhabers kam auf 22,48 Prozent. Michel Martelly liegt mit lediglich knapp 7.000 Stimmen Rückstand und 21,94 Prozent auf dem dritten Platz.

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